Richtfest am Neubau der Wache der Freiwilligen Feuerwehr Perleberg
Am Mittwochnachmittag feierte die Stadt Perleberg ein bedeutendes Ereignis: das Richtfest am Neubau der Wache der Freiwilligen Feuerwehr in der Quitzower Straße. Dieser Anlass markiert traditionell den Abschluss des Rohbaus und ist ein Moment, in dem der Bauherr um Segen für das neue Gebäude bittet. In diesem Fall ist die Stadt Perleberg der Bauherr und das Projekt stellt das größte Neubauvorhaben dar, welches bislang in der Stadt umgesetzt wurde.
Bürgermeister Axel Schmidt betonte in seiner Ansprache, dass sich das Bauprojekt bisher im Zeit- und Kostenrahmen bewegt. „Wir sind stolz auf die gute Arbeit, die hier geleistet wird“, sagte Schmidt. Dies unterstreicht nicht nur das Engagement der Stadt, sondern auch die Notwendigkeit einer modernen Infrastruktur für die Feuerwehr, die im Notfall schnelle und effektive Hilfe leisten muss.
Landrat Christian Müller fand in seinen Grußworten ebenfalls herzliche Worte für alle am Bau beteiligten Firmen und die Feuerwehrkameraden. „Hier wird mit dem Neubau ein deutlicher Mehrwert für die Kameraden, aber auch für die ganze Stadt geschaffen“, bemerkte er. „Denn wer im Notfall helfen soll, muss gut ausgerüstet und vorbereitet sein.“ Müller erwähnte auch, dass das bestehende Gerätehaus am Standort in der Feldstraße künftig vom Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises übernommen wird und so weiterhin für den Brand- und Katastrophenschutz genutzt wird. Diese Zusammenarbeit stärkt die kommunalen Strukturen und schafft wertvolle Synergieeffekte.
Stadtwehrführer Maik Müller hob hervor, dass das Richtfest nicht nur das Ende eines Baufortschrittes kennzeichnet, sondern auch die Gemeinschaft und Kameradschaft, die die Feuerwehr auszeichnet. „Dieses Bauprojekt ist ein Bekenntnis zur Arbeit der Feuerwehr“, erklärte er. „Ich danke allen beteiligten Baufirmen für die hervorragende Zusammenarbeit.“ Er zeigte sich zuversichtlich, dass das neue Gebäude nicht nur ein architektonisches Highlight für die Stadt sein wird, sondern auch ein Symbol für die Entschlossenheit der Kameraden, die Sicherheit der Stadt zu gewährleisten.
Ein weiterer Höhepunkt des Richtfestes war der Moment, als Bürgermeister Axel Schmidt die Ehre hatte, den letzten Nagel einzuschlagen und damit den Rohbau offiziell abzuschließen. Anschließend verkündete Christian Strauer von der Firma OST BAU den traditionellen Richtspruch: „Die Feierstunde hat geschlagen, es ruhet die geübte Hand, nach harten, arbeitsreichen Tagen, grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land!“. Bei einem symbolischen Akt zerschlug er ein Glas und stellte fest: „Scherben bedeuten Glück und Segen der Bauherrschaft auf allen Wegen“.
Nach diesen feierlichen Worten kamen die Anwesenden in der Fahrzeughalle bei Kaffee, Kuchen und belegten Schnittchen gemeinsam ins Gespräch. Hierbei fand ein reger Austausch statt, der die Verbundenheit der Feuerwehrkameraden sowie der Gäste unterstrich. Gefreut haben sich die Kameraden sehr, dass zahlreiche Nachbarn des Neubaus ihrer Einladung gefolgt waren.
Die Fraktion der AfD nutzte das Richtfest, um der Freiwilligen Feuerwehr Perleberg eine Spende zu überreichen. Auch der Förderverein der Feuerwehr sowie weitere Ortsfeuerwehren hatten kleine Gaben vorbereitet.
Zum Abschluss des Festes boten Stadtwehrführer Maik Müller und Ortswehrführer David Roß Führungen durch das neue Gebäude an. Dabei konnten die Gäste den Baufortschritt besichtigen und einen Einblick in die spätere Nutzung gewinnen. Die positiven Rückmeldungen und das große Interesse an dem Neubau zeigen, welch zentraler Platz die Feuerwehr im Herzen der Stadt Perleberg schon jetzt einnimmt.
Bild zur Meldung: Foto: Freiwillige Feuerwehr Perleberg | Der Richtkranz schwebt über der neuen Feuerwache. Bürgermeister Axel Schmidt (Mitte) schlägt den letzten Nagel ein. Dabei sehen ihm Landrat Christian Müller (rechts) und Axel Rolfs, Geschäftsführer der ARGE PER Feuer zu.