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Freie Fahrt

 

 

 

Rettungswege freihalten!

 

Feuerwehrschild

 

"Schnell wie die Feuerwehr" heißt es so schön im Volksmund.

Die Realität sieht jedoch ganz anders aus: Falschparker blockieren Feuerwehrzufahrten und Rettungswege und machen so ein zügiges Eingreifen der Löschtrupps unmöglich.

 

Für die Feuerwehr werden die Straßen immer häufiger zu ausweglosen Sackgassen; die Einsatzfahrzeuge bleiben an zugeparkten Kreuzungen enger Anliegerstraßen stecken und verlieren so kostbare Zeit.

Wertvolle Minuten gehen verloren, wenn meist schweres Rettungsgerät weit getragen werden muss. Diese Zeit kann unter Umständen Menschenleben kosten.

 

Deshalb sollte ein Fahrzeug nie, d.h. auch nicht für kurze Zeit in Bereichen abgestellt werden, die als Feuerwehrzufahrt oder -fläche gekennzeichnet ist.

Die Feuerwehrfahrzeuge sind keine Pkws. Sie sind größer, brauchen daher mehr Platz. Bei Drehleitern kommt es darauf an, einen großen Einsatzbereich freizuhalten.

 

Beachten Sie die Hinweisschilder und halten Sie die gekennzeichneten Feuerwehrzufahrten, Rettungswege und Feuerwehraufstellflächen unbedingt frei.
Parken Sie immer so, dass eine Mindestdurchfahrtsbreite von 3 m für die Einsatzfahrzeuge frei bleibt und halten Sie Hydranten an Straßen- und Bürgersteigen frei, da diese für die Feuerwehr oft die einzige Entnahmestelle für Löschwasser darstellen.


Gebäude, die weiter von öffentlichen Straßen entfernt liegen, können häufig nicht direkt von der Feuerwehr angefahren werden. Hier müssen oft längere Strecken zu Fuß mit schwerem Einsatzgerät zurückgelegt werden. Daher müssen solche Zugänge eine Breite von 1,25 m und Türbreiten von 1 m haben. Diese Wege dürfen also nicht als Abstellfläche genutzt werden.

 

 

 

 

 

Wichtige Tipps:

 

Halten Sie Rettungswege frei.

 

Parken Sie weder im Parkverbot noch in Feuerwehrzufahrts- und Abfahrtszonen.

 

Parken Sie nicht im unmittelbaren Kreuzungs- oder Einmündungsbereich.

 

Parken Sie nicht in zweiter Reihe.

 

Parken Sie in engen Straßen nicht wechselseitig, Rettungsfahrzeuge müssen sonst Slalom fahren oder kommen gar nicht durch.

 

Stellen Sie ihr Auto nicht verbotswidrig ab, auch wenn Sie auch nur "eine Minute" weg sind (Eine Minute länger im Feuer oder bei einem Herzinfarkt länger warten müssen, kann tödlich sein).

 

Hydranten (ovale Straßenkappe) dienen der Löschwasserversorgung und dürfen, auch nicht vorübergehend, zugeparkt werden.

 

Bitte die Hinweisschilder beachten!

 

 

Freie Fahrt für schnelle Hilfe

Begegnet man im Straßenverkehr Einsatzfahrzeugen mit Blaulicht und Einsatzhorn, dann ist der Notfall nicht weit. Viele Verkehrsteilnehmer wissen in diesen Situationen nicht, wie sie sich verhalten sollen, reagieren falsch oder gar nicht und halten so die Retter von ihrer Hilfeleistung ab. Das Ende einer Einsatzfahrt ist oft genug ein Unfall.

 

 

So verhalten Sie sich richtig:

 

Orientieren Sie sich, von wo das Einsatzfahrzeug kommt!

 

Ruhe bewahren!

 

In welche Richtung bewegen sich die Einsatzfahrzeuge?

 

Wie viele Fahrzeuge sind es?

 

Setzen Sie immer den Blinker, um dem Fahrer des Einsatzfahrzeuges anzuzeigen, in welche Richtung Sie Platz schaffen wollen!

 

Achten Sie beim Ausweichen auf andere Verkehrsteilnehmer, besonders auf Fußgänger, Rad- und Mofafahrer!

 

 

 

 

Allgemeine Verhaltenshinweise:

 

Einspurige Fahrbahnen:

Auf einspurigen Fahrbahnen fahren alle Fahrzeuge nach rechts an den jeweiligen Fahrbahnrand.

 

Zwei- und mehrspurige Fahrbahnen:

Auf Fahrbahnen mit zwei oder mehr Fahrstreifen je Richtung, fahren die linken Fahrzeuge nach links und alle weiteren Fahrzeuge nach rechts.

 

Entgegenkommende Einsatzfahrzeuge:


Bei entgegenkommenden Einsatzfahrzeugen nach rechts ausweichen, Tempo verringern und ggf. anhalten.

 

Einsatzfahrzeuge auf gleicher Höhe:

Fährt ein Einsatzfahrzeug auf gleicher Höhe, Geschwindigkeit verringern und Einsatzfahrzeug ggf. einscheren lassen.

 

Rote Ampel:

Vor einer roten Ampel nach rechts ausweichen, ggf. auch über die Haltelinie fahren, wenn es der Verkehr zulässt. Schon ein Meter kann nachfolgenden Fahrzeugen das Rangieren ermöglichen und dem Einsatzfahrzeug so freie Fahrt bieten.

 

Fußgänger und Radfahrer:

Auch Fußgänger und Radfahrer müssen Einsatzfahrzeuge passieren lassen und dabei auf eigene Vorrechte verzichten.