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Kreisfeuerwehrverband Prignitz e. V.

Beate Mundt

Kyritzer Str. 68
19322 Wittenberge

Mobiltelefon (0151) 11536003

E-Mail E-Mail:
www.kreisfeuerwehrverband-prignitz.de


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Aktuelle Meldungen

Wettkampfmannschaften trainieren für den Bundesausscheid

(15.05.2022)

Die Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften finden vom 3. bis 6. Juni 2022 in Mühlhausen (Thüringen) statt. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten diese aus dem Jahr 2020 verschoben werden. Jetzt soll es aber wieder los gehen.

 

Zahlreiche Wettkämpfer und Wettkampfrichter aller Landesfeuerwehrverbände der Bundesrepublik werden vor Ort sein, um an den Wettkämpfen teilzunehmen oder diese mitzugestalten und sich für die Wettbewerbe des Weltfeuerwehrverbandes CTIF vom 17. bis 24. Juli 2022 im slowenischen Celje zu qualifizieren.

 

Auch die Prignitz wird vertreten sein. Die Wettkampfgruppen der Freiwilligen Feuerwehren Wittenberge, Kleinow und Uenze werden an den Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften teilnehmen. Die Vorbereitungen darauf laufen in allen Teams bereits seit Wochen.

 

Die Wittenberger und Kleinower Mannschaften werden in der Altersklasse B (über 30 Jahre) im traditionellen Wettkampf nach CTIF-Richtlinien antreten. Beim Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerb werden rasend schnell Schläuche für den Löschangriff auf Zeit verlegt. Auf der Tartanbahn absolvieren die Feuerwehrmänner den 400m-Staffellauf. Bei diesem müssen die acht Mitglieder jeweils 50 Meter zurücklegen und Hindernisse wie eine Eskaladierwand überwinden oder eine acht Meter lange Röhre durchqueren. Als Staffelholz fungiert hierbei ein Strahlrohr. In beiden Disziplinen gilt es auf Zeit sowie fehlerfrei zu arbeiten. Beide Mannschaften haben sich bei den Landesmeisterschaften 2019 in Wittenberge für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.

 

Die Wettkampfmannschaft aus Uenze tritt im sogenannten Kuppelcup an, bei dem in Windeseile die „Wasserentnahme aus dem offenen Gewässer“ vorbereitet wird.

 

Die Kameraden aus Wittenberge trainieren bereits seit längerem einmal in der Woche und führten am Samstag einen intensiven Trainingstag im Ernst-Thälmann-Stadion durch, um sich auf die Wettkämpfe vorzubereiten. Dies zusätzlich zu der ohnehin schon anfallenden Feuerwehrarbeit, die die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Rahmen des Einsatz- und Ausbildungsdienstes ableisten.

 

Jeder hat bei den Disziplinen seine spezielle Funktion. Wie am Fließband wurden Saugleitungen verbunden und mit Schwung an die Tragkraftspritze angekuppelt. Währenddessen sprinteten Kameraden mit zusammengerollten Schläuchen über den Rasen und legten eine Schlauchstrecke.

Bereits seit Jahren nehmen die Wittenberger sehr erfolgreich an Wettkämpfen teil. Zahlreiche Pokale konnten bereits errungen werden. Darunter 15 Landesmeistertitel.  

 

Für die Wettkämpfe am Pfingstwochenende in Mühlhausen wünscht der Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.  allen Prignitzer Wettkampfmannschaften alles Gute und eine hoffentlich erfolgreiche und gute Platzierung sowie eine verletzungsfreie Rückkehr.

Herzliche Glückwünsche zum 150jährigen Jubiläum!

(13.05.2022)

„Gott zur Ehr´, dem Nächsten zur Wehr!“ - dieser Wahlspruch ist für die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr seit jeher eine Verpflichtung, nämlich immer dann, wenn es gilt, des Nächsten Leib und Leben, Haus und Hof, Hab und Gut selbst unter Einsatz des eigenen Lebens vor vernichtenden Elementen zu schützen.

 

„Einer für Alle, Alle für Einen“ bedeutet aber auch Kameradschaft und Pflichtbewusstsein, denn ohne dies wäre freiwilliger Dienst für die Allgemeinheit zum Scheitern verurteilt.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Pritzwalk feiert in diesem Jahr ein herausragendes Jubiläum, denn sie blickt auf ihr 150-jähriges Bestehen zurück. Dieses besondere Jubiläum kann man nicht nur nach der Anzahl der Jahre bemessen, es bedeutet vielmehr 150 Jahre ernster und verantwortungsbewusster Arbeit, Einsatz und Bereitschaft im Dienst für den Nächsten.

 

In den 150 Jahren seit der Gründung hat sich die Aufgabenstellung der Feuerwehren inhaltlich völlig geändert. Die Schwerpunkte liegen heute nicht mehr nur in der Brandbekämpfung oder der Vermeidung von Wasserschäden.

In unserer hochtechnisierten und mobilen Gesellschaft muss die Feuerwehr vielfach auch bei Unfällen und Umweltgefährdungen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Das für eine voll einsatzfähige Wehr notwendige moderne technische Gerät stellt höchste Anforderungen an die Aus- und Fortbildung. Das Ziel „Dienst am Nächsten“ ist aber gleichgeblieben.

 

Mit einer Festveranstaltung im Hof der Museumsfabrik in Pritzwalk feierten die Kameradinnen und Kameraden ihr Jubiläum. Zahlreiche Gäste fanden den Weg nach Pritzwalk. Unter ihnen der Innenminister des Landes Brandenburg Herr Mathias Stübgen, der zukünftige Landrat Christian Müller, aber auch der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rolf Fünning. In ihren Grußworten betonten sie die Wichtigkeit der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren.

 

Über eine besondere Auszeichnung konnte sich Pritzwalks Bürgermeister Ronald Thiel freuen. Er erhielt die Brandenburger Feuerwehr-Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg e.V. als Dank und Anerkennung für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen.

 

Weitere Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pritzwalk wurden von Holger Rohde, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Prignitz e.V., mit dem Ehrenabzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes in Bronze geehrt.

Floriansmesse in Putlitz

(08.05.2022)

Bereits zum 9. Mal fand am Sonntag, den 08.05.2022, die Floriansmesse in der Stadtpfarrkirche St. Nikolai-Kirche in Putlitz statt, an der auch eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Pritzwalk teilnahm.

Seit 1999 wird am 04.05. eines jeden Jahres der Tag der Feuerwehrleute und anderer Hilfsorganisationen gefeiert, dies ist der Gedenktag des Heiligen Florian.

Der Heilige Florian gilt als Schutzpatron gegen Feuer und der Feuerwehr. Der Legende nach war Florian von Lorch, welcher im 3. Jahrhundert lebte, ein pensionierter Kanzleivorstand, welcher sich zum Christentum bekannte. Da er diesem nicht abschwören wollte, wurde er zum Tode verurteilt und ertrank.

Als eines Tages bei einem Mann ein Brand ausbrach, bat er den Heiligen Florian um Hilfe, er möge ihm Wasser schicken um sein Leben zu retten. Kurz danach fiel das Wasser vom Himmel, löschte den Brand und rettete so dem Mann das Leben.

Nicht nur die Putlitzer Kameradinnen und Kameraden und Gäste folgten der Einladung zur Floriansmesse, es konnten auch Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes und der Notfallseelsorge, der Amtsdirektor des Amtes Putlitz-Berge, sowie Kameradinnen und Kameraden aus umliegenden Kommunen begrüßt werden.

In seiner Predigt wies Pfarrer Volkhart Spitzner auf die vielen Herausforderungen hin, welche es zu bewältigen gibt. Die Corona-Krise habe Wunden hinterlassen, viele Kontakte gingen verloren, das Interesse untereinander ebenfalls. Deshalb sei es wichtig, an der Kameradschaft festzuhalten.

Der 08. Mai sei ein besonderer Tag, denn er gilt als Tag der Befreiung und dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Umso erschreckender ist es, dass zurzeit wieder ein Krieg in Europa stattfindet. Immer wieder sieht man Bilder von Feuerwehrkameraden, die alles versuchen, um Menschen zu helfen, getreu dem Motto „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“.

Christian Reisinger, Amtswehrführer des Amtes Putlitz-Berge, bedankt sich bei seinen Grußworten bei den Feuerwehren des Landkreises, welche dem Aufruf des Landesfeuerwehrverbandes gefolgt sind und Fahrzeugtechnik an die ukrainischen Kameraden gespendet haben.

Olaf Glomke, Leiter des 13-köpfigen Teams der Notfallseelsorge Prignitz, bedankt sich für die Einladung. In seiner letzten Predigt im vergangenen Jahr sagte Pfarrer Spitzner etwas, was die Notfallseelsorger noch lange bewegte, nämlich dass sie dazu gehören. Dies wurde in den letzten Monaten immer mehr deutlich, denn das Team der Notfallseelsorge steht bei Unglücken nicht nur den Angehörigen bei, sondern auch den Kameradinnen und Kameraden und sind somit ein unverzichtbarer Teil, sie leisten Hilfe für die Seele.

Über Spenden in Höhe von 400 € für die Jugendfeuerwehr und 300 € für die Notfallseelsorge konnten sich Amtsjugendwart Detlef Mertens und Notfallseelsorger Olaf Glomke freuen. Das Geld wurde bei verschiedenen Veranstaltungen gesammelt.

Über 3.000 ehrenamtliche Kameradinnen und Kameraden verzeichnet der Kreisfeuerwehrverband Prignitz zurzeit. Bei Lesen der Fürbitte zeigt sich die Kameradschaft deutlich, denn es sind nicht nur Putlitzer Feuerwehrangehörige, die die Fürbitte vortragen, sondern auch Vertreter anderer Wehren, des Kreisfeuerwehrverbandes und der Notfallseelsorge.

 

Ortswehrführer ehrenhaft aus der Funktion entlassen

(01.04.2022)

Die Ortswehrführer des Amtes Putlitz-Berge sind am Donnerstagabend zu einer Dienstberatung in der Amtsverwaltung zusammengekommen.

Insgesamt 17 Ortsfeuerwehren gehören zum Amtsbereich. Rund 320 Kameradinnen und Kameraden sind in den Wehren Mitglied.

Amtswehrführer Christian Reisinger ist stolz, dass alle Ortsfeuerwehren des Amtsbereiches in den vergangenen Jahren erhalten bleiben konnten.

 

Drei, die dazu wesentlich beigetragen haben, wurden an diesem Abend aus ihrer Funktion als Ortswehrführer entlassen.

Kamerad Burckhard Münn ist seit 1994 Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Lütkendorf. Zahlreiche Jahre standen auch die Kameraden Rüdiger Telschow der Ortsfeuerwehr Sagast und Kamerad Harry Zedow der Ortsfeuerwehr Hülsebeck vor.

Alle drei gaben an diesem Abend die Verantwortung für ihre Ortsfeuerwehren in neue Hände.

Leider konnten die Kameraden Telschow und Zedow zu diesem besonderen Anlass nicht persönlich anwesend sein.

 

Das langjährige Wirken der drei Kameraden in ihren Ortsfeuerwehren wurde nicht nur von Amtswehrführer Christian Reisinger, sondern ebenso von Bau – und Ordnungsamtsleiter Peter Jonel, der an diesem Abend als stellvertretender Amtsdirektor anwesend war, gewürdigt. In guten, wie auch in schwierigen Zeiten, haben sie Verantwortung übernommen und gute Arbeit zum Wohle des Feuerlöschwesens geleistet.

Für dieses ehrenamtliche Engagement wurden die scheidenden Ortswehrführer mit dem Ehrenabzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber ausgezeichnet.

Anlässlich der ehrenhaften Abberufung der Kameraden aus ihren Funktionen sprach Beate Mundt als Vertreterin des Kreisfeuerwehrverbandes den herzlichen Dank für die geleistete Arbeit aus und überreichte die Auszeichnung an Kamerad Burckhard Münn.

Die Auszeichnung der Kameraden Zedow und Telschow mit dem Ehrenabzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes wird zeitnah nachgeholt.

 

Nachgeholt wurde an diesem Abend auch die Auszeichnung des Kameraden Thomas Eggebrecht. Er ist nicht nur Ortswehrführer der FF Berge, sondern auch stellvertretender Amtswehrführer. Hier zeichnet er vor allem verantwortlich für den Digitalfunk. „Eine hervorragende Arbeit leistet er nicht nur als mein Stellvertreter, sondern vor allem im Bereich Digitalfunk.“ führt Christian Reisinger aus.

Der 35jährige Berger wurde für seine besonderen Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens ebenfalls mit dem Ehrenabzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes Prignitz e.V. in Silber geehrt.

 

Die Berufung der neuen Ortswehrführer und teilweise ihrer Stellvertreter wurde an diesem Abend ebenfalls vorgenommen. In allen drei Ortsfeuerwehren haben sich Kameradinnen und Kameraden gefunden, die die Verantwortung der Ortswehrführung übernehmen wollen. „Damit sind wir für die Zukunft gut aufgestellt.“ ist sich Amtswehrführer Reisinger sicher.

 

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberge

(25.03.2022)

Auf ihrer Jahreshauptversammlung haben Wittenberges Kameraden am Freitagabend Bilanz für das Jahr 2021 gezogen.

 

Als Gäste begrüßte Ortswehrführer Lars Wirwich Bürgermeister Dr. Oliver Hermann, den Vorsitzenden der Stadtverordneten Karsten Korup, Kreisbrandmeister Holger Rohde, Ehrenwehrführer, sowie Ehrenmitglieder und eine Abordnung der Partnerfeuerwehr aus Elmshorn (Schleswig-Holstein). Vertreten war auch der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberge.

 

Ortswehrführer Lars Wirwich legte seinen Rechenschaftsbericht für das Jahr 2021 ab. Die Wittenberger Feuerwehr hat zum 31.12.2021 insgesamt 82 Mitglieder in der Einsatzabteilung, 32 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung sowie 21 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr.

Die Mitgliederentwicklung verläuft in den letzten Jahren gut. Es konnten im Berichtszeitraum 2021 fünf aktive Kameraden dazu gewonnen werden.

 

Im letzten Jahr musste die Freiwillige Feuerwehr zu 64 Bränden, 116 technischen Hilfeleistungen und 48 Brandsicherheitsdiensten, das heißt zu 228 Einsätzen, ausrücken. Besonders in Erinnerung geblieben sind ein Küchenbrand in der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße, der Einsatz von 12 Kameraden in zwei Einsatzzügen bei den Hochwassereinsätzen im Ahrtal (Rheinland-Pfalz) und der Flugzeugunfall, bei dem die Absturzstelle aber in Sachsen-Anhalt lag.

Insgesamt 2420 Einsatzstunden leisteten so die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberge. Hinzu kommen noch circa 3200 Arbeitsstunden, die für die Ausbildung erbracht wurden. Hier verwies Wirwich auf die sehr schwierige Situation an der Landesfeuerwehrschule. Im Jahr 2021 konnte aufgrund der coronabedingten Schließung bzw. der stark reduzierten Anzahl der Lehrgänge/Lehrgangsgröße kein Wittenberger Kamerad dort an einer Schulung teilnehmen.

 

Einen Dank richtete der Ortswehrführer an die Stadtverordneten, denn mit der neuen Halle und dem Umkleideraum haben sie wieder in die Sicherheit der Kameraden investiert.

 

Jugendfeuerwehrwart Domenic Weitzmann berichtete über die Corona bedingt reduzierten Aktionen der 21 Mädchen und Jungen, die sich in der Jugendfeuerwehr Wittenberge engagieren. Hier gab es viele Ideen wie der Dienstbetrieb auch unter Corona aufrechterhalten werden konnte.

Auch die Alters- und Ehrenabteilung war durch die Pandemie stark in ihrem Handeln eingeschränkt, hofft aber in diesem Jahr wieder mehr für und mit ihren Mitgliedern machen zu können.

 

Ortswehrführer Lars Wirwich nahm im Anschluss an die Berichte zahlreiche Auszeichnungen für geleistete Arbeit, Ehrungen für Treue Dienste sowie Beförderungen und Übernahmen von Kameradinnen und Kameraden vor. So erhielt unter anderem Thomas Ostrowski die Medaille für Treue Dienste in der Feuerwehr in Silber nach 30 Dienstjahren und wurde Nico Bomber zum Hauptlöschmeister befördert.

 

Dann kam es zu einem Wechsel, der sich bereits im Vorfeld ankündigte. Ortswehrführer Lars Wirwichs Amtszeit, wie auch die seiner Stellvertreter Jens Henneberg und Marcus Giese, ging mit der Jahreshauptversammlung turnusmäßig zu Ende und Wirwich entschloss sich nicht mehr als Ortswehrführer zur Verfügung zu stehen.

So hat Wittenberges Freiwillige Feuerwehr jetzt ein neues Führungsduo. Neben den beiden bisherigen Stellvertretern, die ihr Amt weiter bekleiden werden, fungiert nun Robert Kaliske als Ortswehrführer. Als erste Amtshandlung dankte er den beiden bisherigen stellvertretenden Ortswehrführern, die auch ihm wieder mit ihrer Erfahrung zur Seite stehen werden und dem ausgeschiedenen Ortswehrführer im Namen aller Wittenberger Kameraden für ihre geleistete Arbeit. Die Kameraden hatten als Dank für jeden einen Präsentkorb vorbereiten lassen.

 

Lars Wirwich wurde für seine bisherige Arbeit als Ortswehrführer und für die Tätigkeit als Stadtwehrführer eine besondere Ehre zuteil. Kreisbrandmeister Holger Rohde verlieh ihm das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze des Deutschen Feuerwehrverbandes. Zahlreiche Glückwünsche folgten.

 

Nach Grußworten der Gäste beendete der neue Ortswehrführer Robert Kaliske den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung. Er blickt positiv in die Zukunft und hofft, dass die Beschränkungen durch die Pandemie jetzt immer mehr zurückgenommen werden, um Ausbildung und Veranstaltungen wieder zu ermöglichen.

Foto zur Meldung: Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberge
Foto: Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberge

Übergabe Einsatzleitfahrzeug an die Freiwillige Feuerwehr Wittenberge

(24.03.2022)

Die Gefahrstoffeinheit des Landkreises Prignitz ist eine Einheit des Katastrophenschutzes und setzt sich aus Feuerwehren der Kommunen zusammen. Sie hat die Aufgabe, bei Unfällen und Havarien mit gefährlichen Stoffen und Gütern eine Schadensbekämpfung vorzunehmen. Federführend dabei ist die Freiwillige Feuerwehr Wittenberge.

 

Knallig rot, mit Blaulicht, Sirene und Lautsprechern bestückt, im Gepäck jede Menge Handwerkszeug für Rettung und Brandbekämpfung – so stellt man sich das klassische Feuerwehrfahrzeug vor. Was bei großen Schadensereignissen aber auch wichtig ist, ist Organisation und Koordination. Für diese wichtigen Aufgaben gibt es spezielle Einsatzleitwagen mit jeder Menge hochmoderner Kommunikationstechnik an Bord – quasi rollende Kommandozentralen.  

 

Ein solches Einsatzleitfahrzeug hat der Landkreis Prignitz im Rahmen des Katastrophenschutzes kürzlich beschafft. Künftig wird es bei der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberge stehen. Am Donnerstagnachmittag wurde es nun offiziell, wenn auch coronabedingt in kleiner Runde, übergeben. Marcus Giese, Leiter der Gefahrstoffeinheit des Landkreises Prignitz nahm den Schlüssel aus den Händen des 1. Beigeordneten des Landkreises Christian Müller entgegen.

 

Die Gefahrstoffeinheit unterstützt bei Schadens- oder Katastrophenfällen den örtlichen Einsatzleiter unter anderem in den Bereichen Kommunikation, Dokumentation und Lagekartenführung mit diesem modernen Führungsfahrzeug.

 

Auf dem Allradfahrgestell befindet sich das „fahrende Büro“. Der Innenraum des Fahrzeuges ist mit modernster Informationstechnik ausgestattet. Es befinden sich dort vier Arbeitsplätze zur Bedienung der gesamten Kommunikationstechnik. Das Fahrzeug hat die Möglichkeit über Funkgeräte, Telefonanlage und WLAN Kommunikationsverbindungen herzustellen. Durch einen leistungsfähigen Stromerzeuger ist das Einsatzmittel in der Lage praktisch unbegrenzt autark unabhängig jeglicher Infrastruktur eine Führungsstelle zu betreiben.

 

Am Heck befindet sich ein Geräteraum, in dem die verschiedensten Materialien untergebracht sind. Hier reicht die Palette von Megaphon und Werkzeug über Schilder und Kennzeichnungsmaterialien bis hin zu einem Wasch- und Desinfektionsplatz für Hände.

Der Technikraum birgt das Herz des Fahrzeuges. „Hier laufen sozusagen alle „technischen Fäden“ zusammen.“ sagt Marcus Giese. Deshalb ist dieser auch besonders gesichert.


„Ich freue mich sehr, dass wir nun über ein hochtechnisiertes Fahrzeug verfügen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für schnelle Hilfe im Landkreis“, so Marcus Bethmann, Sachbereichsleiter Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Prignitz. „Natürlich hoffen wir, dass der Einsatzleitwagen möglichst wenig zum Einsatz kommen muss. Aber es ist wichtig, für gewisse Szenerien gewappnet zu sein.“

 

Die Kosten für das Führungsfahrzeug belaufen sich auf ca. 180.000 Euro, wovon 70% durch das Land Brandenburg gefördert wurden. Das Fahrzeug bleibt Eigentum des Landkreises Prignitz wird aber von der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberge auch im täglichen Einsatzgeschehen genutzt werden.

„Für uns ist das eine Win-Win-Sitaution“ führt Bethmann aus. „Den Wittenberger Kameraden steht ein weiteres Fahrzeug für ihre Einsatzbewältigung zur Verfügung und gleichzeitig lernen die Feuerwehrleute den Umgang mit der Technik auch für den Fall, dass ein Einsatz für die Gefahrstoffeinheit aufläuft.“

Zwei bis drei Einsätze hat die Gefahrstoffeinheit des Landkreises Prignitz im Jahr. Des Weiteren trifft sie sich regelmäßig zu Ausbildungen und Übungen.

 

Der erste Beigeordnete Christian Müller wünscht den Kameraden „Allzeit Gute Fahrt und sichere Heimkehr und möglichst wenige Einsätze mit dem neuen Fahrzeug.“

Foto zur Meldung: Übergabe Einsatzleitfahrzeug an die Freiwillige Feuerwehr Wittenberge
Foto: Übergabe Einsatzleitfahrzeug an die Freiwillige Feuerwehr Wittenberge

JuLeiCa-Ausbildung für unsere Jugendwarte und Ausbilder

(13.03.2022)

„Ich finde es toll, dass man hier so viele Sachen lernt, ohne dass man überhaupt merkt, dass man lernt", sagt Petra Ziebart von der Freiwilligen Feuerwehr Karstädt.

Sie nimmt an diesem Wochenende an der JuLeiCa-Ausbildung des Kreisfeuerwehrverbandes Prignitz e.V. teil. JuLeiCa bedeutet JugendLeiterCard.

Die Jugendleiter-Ausbildung ist eine Qualifizierungsmöglichkeit für Jugendwarte und Ausbilder in den Jugendfeuerwehren des Landkreises Prignitz. 
In der Ausbildung geht es um die Gestaltung von Angeboten, die sich an den Interessen von Kindern und Jugendlichen orientieren und über den „normalen“ Übungs- und Trainingsbetrieb hinausgehen.
Die eigene Rolle als Leiter einer Gruppe, pädagogische und rechtliche Aspekte werden ebenso thematisiert wie die Beteiligungsmöglichkeiten und Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen.
Zusätzlich gibt es eine Sammlung an ganz praktischem „Handwerkszeug“ in Form von Spielen und anderen Bewegungsaktionen.

„Wir konnten diese Ausbildung für unsere Jugendwarte hier vor Ort dank einer großzügigen Spende der Sparkasse Prignitz am Ende des vergangenen Jahres organisieren. Ein herzliches Dankeschön noch einmal dafür an die Sparkasse.“ führt Beate Mundt, Fachberaterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes aus.

„Im Normalfall fahren die Kameradinnen und Kameraden an die Landesfeuerwehrschule nach Eisenhüttenstadt zur Ausbildung. Aber die Plätze dort waren immer schon immer knapp bemessen und Corona hat die Situation noch verschärft. Jetzt haben sie nach zwei, sehr zeitintensiven Wochenenden, dass muss ich zugeben, hier vor Ort ihre Jugendleitercard in der Tasche. Diese ist Voraussetzung, dass sie mit Kindern und Jugendlichen in unseren Jugendfeuerwehren arbeiten dürfen.“ sagt sie weiter.

Aber mit Dozent Steffen Adam macht die Ausbildung scheinbar sehr viel Spaß und auch die trockenen Themen, wie rechtliche Grundlagen, sind gut zu bewältigen.

Insgesamt 19 Jugendwarte und Ausbilder aus den Kommunen des Landkreises nehmen an der Ausbildung teil. Vierzig Zeitstunden Ausbildung absolvieren sie ehrenamtlich an zwei Wochenenden im März und April. „Ich ziehe meinen Hut vor den Kameradinnen und Kameraden, denn es sind wieder zwei Wochenenden, an denen sie von Freitag bis Sonntag nicht bei ihrer Familie sind und unentgeltlich an der Ausbildung teilnehmen. Ich freue mich, dass unser Ausbildungsangebot so gut angenommen wurde.“ sagt Mundt abschließend.

 

Foto zur Meldung: JuLeiCa-Ausbildung für unsere Jugendwarte und Ausbilder
Foto: JuLeiCa-Ausbildung für unsere Jugendwarte und Ausbilder

Ausbildungstag der Pritzwalker Jugendfeuerwehren

(17.10.2021)

Für die Jugendfeuerwehren der Stadt Pritzwalk war es kürzlich ein aufregender Tag.

Nach langer Corona-Pause konnten die Kinder und Jugendlichen endlich wieder einen umfangreichen Ausbildungstag durchführen.

Am Vormittag begrüßte Stadtjugendwart Stefan Fuchs die Kinder und Jugendlichen zum diesjährigen Ausbildungstag der Jugendfeuerwehren in Beveringen.

Wenn bei normalen Ausbildungsdiensten lediglich eine Jugendfeuerwehr übt, konnte hier die Zusammenarbeit mit anderen Jugendfeuerwehren geprobt werden.

Teil nahmen die Jugendfeuerwehren aus Beveringen, Buchholz, Falkenhagen, Giesensdorf und Sarnow. Insgesamt 43 Kinder und Jugendliche waren mit Spaß und Wissen dabei.

 

Genutzt wurde der Tag auch um die Kinder- und Jugendflamme abzunehmen. Dies sind Ausbildungsnachweise in Form eines Abzeichens für Jugendfeuerwehrmitglieder. Sie werden in mehrere Stufen gegliedert.

 

An verschiedenen Stationen wurden den Kindern und Jugendlichen Kenntnisse in feuerwehrtechnischem Wissen, Knotenkunde und Allgemeinwissen abverlangt.

Nach einer spannenden Prüfungsphase konnte Stadtjugendwart Stefan Fuchs dann die frohe Botschaft überbringen: Alle Teilnehmer haben die Prüfungen bestanden und haben jeweils die Kinder- oder Jugendflamme in den Stufen 1 oder 2 verliehen bekommen.

 

Für die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehren ging am Nachmittag ein langer, aber erfolgreicher Tag zu Ende, der allen wieder viel Spaß bereitete.

Foto zur Meldung: Ausbildungstag der Pritzwalker Jugendfeuerwehren
Foto: Ausbildungstag der Pritzwalker Jugendfeuerwehren

Übergabe der Spende an die Freiwillige Feuerwehr Rech

(13.10.2021)

Der Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V. hat eine Hilfsaktion für die Opfer der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz gestartet. Die Spendenbereitschaft war riesig. Jetzt war man zur Spendenübergabe vor Ort.

 

Kurzfristig wurde die Aktion im August initiiert, kam die Idee auf einen Kindersachenflohmarktes zu veranstalten, um Spenden für die Freiwillige Feuerwehr Rech im Ahrtal in Rheinland-Pfalz zu sammeln. Zu diesem Zeitpunkt waren gerade Prignitzer Kameraden dort im Einsatz, um zu helfen. Aber helfen wollten auch viele Prignitzer, aber gezielt.

 

„Wir haben immer wieder gehört, wir möchten etwas geben, aber wollen auch, dass es direkt vor Ort ankommt.“ sagt Beate Mundt, Fachberaterin Öffentlichkeitsarbeit beim Kreisfeuerwehrverband. Diesen Wunsch konnten die Vorstandsmitglieder des Kreisfeuerwehrverbandes erfüllen, denn Anfang der Woche fuhren sie nach Rech im Ahrtal, um den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr einen Spendenscheck zu überreichen.

 

„Das Echo auf unsere Aktion war wirklich enorm. Bereits durch unsere Idee mit dem Kindersachenflohmarkt konnten wir über 4000 Euro einnehmen. Das sollte aber noch nicht alles sein. Durch private Spenden, finanzielle Unterstützung durch Prignitzer Firmen, aber auch Spendensammlungen bei Dorffesten und Kuchenbasar können wir euch heute einen Scheck in Höhe von 10.550 Euro überreichen.“ freut sich Beate Mundt und übergibt den Scheck an einen sichtlich überraschten Patrick Lichius von der Freiwilligen Feuerwehr Rech. Er und Kamerad Martin Wittersheim können die Höhe der Summe kaum fassen.

„So ging es uns auch. Es ist toll diese Hilfsbereitschaft erleben zu dürfen und wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei allen Spendern, aber auch bei allen die uns zum Beispiel bei der Durchführung des Kindersachenflohmarktes geholfen haben.“ führt Beate Mundt aus.

Dem können sich die beiden Recher Kameraden nur anschließen.

 

Wie arg das Schicksal die Menschen vor Ort gebeutelt hat, davon können sich Ralf Arnoldt, Christina Giese und Beate Mundt vom Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V. und Marcus Bethmann, Sachbereichsleiter Brand- und Katastrophenschutz des Landkreis Prignitz, vor Ort ein Bild machen. Vom Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Rech steht nur noch der Turm. „Und auch dieser wird auf lange Sicht verschwinden, denn entlang der Ahr wurde eine Bauverbotszone ausgerufen, die auch unser Gerätehaus betrifft.“ erzählt Patrick Lichius. Bereits im September sollte aber eine Leichtbauhalle für die beiden Fahrzeuge und die Unterbringung der persönlichen Schutzausrüstung aufgestellt werden. Bisher ist noch nichts passiert. „Verwaltungstechnische Schwierigkeiten zwischen Land und Kreis verhindern das bisher. Aber der Winter steht vor der Tür.“ führt er aus. Gerade am vorherigen Wochenende sind die Kameraden von einem Mannschaftszelt in einen Container mit ihren Habseligkeiten umgezogen. Keine Lösung auf Dauer. Kaum Platz zum Umziehen, die Ausrüstung passt kaum rein. Der Container ist ungeheizt. Die Fahrzeuge stehen draußen. Noch können die wasserführenden Fahrzeuge draußen bleiben, aber mit sinkenden Temperaturen wird das nicht möglich sein. „Dann müssen wir das Wasser von den Fahrzeugen ablassen, damit es nicht einfriert. Aber unser Hydrantennetz ist noch nicht wieder belastbar. Im Falle eines Brandes stehen wir vor einem großen Problem.“ erklärt Martin Wittersheim.

 

Die persönliche Schutzausrüstung jedes Kameraden, die in dem Container untergebracht ist, wurde aus Spenden generiert. „Natürlich kommt es nicht immer mit den Größen hin, aber wir haben erst einmal wieder für jeden Kameraden etwas da.“ sagt Wittersheim. Schwieriger sieht es da schon mit der Alarmierung aus. Zurzeit nutzen sie dazu einige, wenige Funkmelder. Das Sirenensystem ist größtenteils ausgefallen. Eine Handy-App dient hier der Alarmierung. Die Alarm- und Ausrückeordnung der Ortsfeuerwehren wurde angepasst. „Wir fahren immer im Verbund mit zwei anderen Ortsfeuerwehren raus. Anders ist es im Moment nicht machbar.“ erzählt Martin Wittersheim. Bereits nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft kam es zu mehreren Einsätzen, unter anderem zu einem Einsatz Öl auf Wasser oder einem umgestürzten Baufahrzeug im Wasser.

 

Aber auch das Dorfbild ist natürlich noch geprägt von den Schäden des Hochwassers. Wie lange deren Beseitigung noch dauern wird, ist ungewiss. Die ehemalige Brücke ragt als Fragment in die Ahr, überall sieht man teilweise eingestürzte Häuser, Folgen von Unterspülungen, leere Fensterhöhlen. Gespenstisch gerade abends im Dunkeln der Anblick. „Wie eine Geisterstadt.“ liegt das kleine Weindorf im Ahrtal, sagt Christina Giese.

 

Die Stromversorgung steht inzwischen wieder. Festnetz- und Internetanschlüsse sind immer noch ausgefallen. Alles läuft über das Handy. Das Abwassersystem ist vollkommen zusammengebrochen, alles fließt ungeklärt in die Ahr. Der kommende Winter könnte die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rech vor weitere Probleme stellen. Eine Überlastung des Stromnetzes durch vermehrt angeschlossene Geräte, wie Heizlüfter, oder die Heizsituation in den einzelnen Häusern könnten weitere Einsätze zur Folge haben.

 

„Wir schicken allen, die hier bei euch als Folge der Flutkatastrophe alles verloren haben, die besten Wünsche. Wir würden uns freuen mit euch in Kontakt zu bleiben und gerne hören, was ihr mit den Spendengeldern gemacht habt und was sich hier bei euch getan hat.“ sagt Beate Mundt.

 

„Diese Rückmeldung werdet ihr auf jeden Fall von uns bekommen und wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich für diese wahnsinnig hohe Spendensumme.“ führt Patrick Lichius aus. Herzlich eingeladen haben die Mitglieder des Kreisfeuerwehrverbandes die Recher Kameraden vielleicht auch mal in der Prignitz vorbei zu schauen.

Foto zur Meldung: Übergabe der Spende an die Freiwillige Feuerwehr Rech
Foto: Übergabe der Spende an die Freiwillige Feuerwehr Rech

Groß Gottschow und Kleinow setzen i-Tüpfelchen auf Spendensumme

(08.10.2021)

In der kommenden Woche werden Kameraden des Kreisfeuerwehrverbandes Prignitz e.V. zur Freiwilligen Feuerwehr Rech in Rheinland-Pfalz fahren.

Mit einem Kindersachenflohmarkt und unterstützt durch zahlreiche Spenden von Privatpersonen und auch Firmen konnte der Verband eine beträchtliche Spendensumme für die von der Flutkatastrophe stark betroffene Feuerwehr, zusammensammeln.

 

„Eine sehr großzügige Spende der Inoxx Laser GmbH aus Wittenberge hat unsere Spendensumme enorm aufgestockt. Mit einer Spende in Höhe von 3000 Euro hatte niemand von uns gerechnet bei der Übergabe. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch einmal.“ sagt Beate Mundt, Fachberaterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Kreisfeuerwehrverband.

 

Mit der Spende soll die Freiwillige Feuerwehr Rech im Ahrtal in Rheinland-Pfalz unterstützt werden. Diese ist, wie viele Feuerwehren in dieser Gegend, von der Hochwasserkatastrophe im Juli stark betroffen. Gerätehaus, persönliche Schutzausrüstung, einfach alles wurde fortgespült oder unter Schlamm und Schutt begraben. „Deshalb danken wir jedem Einzelnen, der zu dieser hohen Spendensumme beigetragen hat, um die notwendigen Neuanschaffungen für unsere Kameraden dort zu unterstützen.“

 

Dazu zählen auch die Groß Gottschower und Kleinower Bürger. Im August feiert Groß Gottschow Dorffest. Sammelt auch hier Spenden für die Flutopfer, aber einfach so irgendwo hin überweisen, nein das will man nicht. So schließt man sich dem Projekt des Kreisfeuerwehrverbandes an. „Wir sind froh über jeden Euro, den wir mit zu den Kameraden ins Ahrtal nehmen können.“ dankt Mundt den Groß Gottschwoern. Die Kameraden der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr haben den Erlös der Spendensammlung des Dorffestes selbst noch einmal um 100 Euro erhöht, denn unter Kameraden hilft man sich.

 

Spontan kommt Thomas Richter aus dem Kleinow zu dem Treffen dazu. Auch hier fand ein Dorffest statt und auf dem kurzen Weg zwischen den Dörfern hatte er von der Spendenübergabe erfahren. „Unsere Frauen möchten den Erlös aus dem Kuchenverkauf gerne zu der Spendensumme dazu geben.“ führt er aus. Auch hier ist die Bereitschaft zu helfen groß.

 

„Ihr seid die i-Punkt unserer Spendenaktion. Mit eurer Spende haben wir jetzt stolze 10.550 Euro zusammen, die wir den Kameraden aus Rech übergeben könne. Ein herzliches Dankeschön dafür.“ freut sich Beate Mundt.

 

Foto zur Meldung: Groß Gottschow und Kleinow setzen i-Tüpfelchen auf Spendensumme
Foto: Groß Gottschow und Kleinow setzen i-Tüpfelchen auf Spendensumme

Kindersachenflohmarkt war voller Erfolg!

(04.09.2021)

4455 Euro wurden durch den Kindersachenflohmarkt auf der Perleberger Festwiese in Perleberg für die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Rech (Rheinland-Pfalz) eingenommen. An dem Flohmarkt waren zahlreiche Freiwillige Feuerwehren des Landkreises und viele ehrenamtliche Helfer beteiligt.

Am vergangenen Samstag wurde in Perleberg für den guten Zweck getrödelt. Der Kindersachenflohmarkt, organisiert vom Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V., stand unter dem Motto „Spenden für die FF Rech“. Zahlreiche Stände boten eine bunte Palette an Kindersachen, Büchern, Spielzeug und Plüschtieren an. Die Auswahl reichte von handgestrickten Kindersocken, über fast ungetragene Schuhe bis hin zum Kinderfahrrad. 4455 Euro wurden durch den Verkauf eingenommen und gehen als Spende an die Freiwillige Feuerwehr Rech im Ahrtal in Rheinland-Pfalz.

„Auch Prignitzer Kameraden waren im Zuge der Hochwasserhilfe dort im Einsatz. Sie haben vor Ort geholfen wieder Ordnung zu schaffen und Schäden zu beseitigen. So haben sie auch das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Rech beräumt. Es ist uns ein Anliegen den Kameraden dort zu helfen, denn von Technik, persönlicher Schutzausrüstung und allem anderem in ihrem Gerätehaus ist nichts mehr da.“ umschreibt Beate Mundt, Fachberaterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes den Hintergrund der Aktion.

Die Prignitzer Freiwilligen Feuerwehren wurden um Sachspenden in Form von Kindersachen und Kuchen gebeten. Und davon kam eine Menge zusammen. „Ein herzliches Dankeschön an alle Spender dafür. Den Kuchenverkauf und die Zubereitung einer leckeren Erbsensuppe und deren Verkauf hat die Sondereinsatzgruppe Betreuung/Verpflegung des DRK Kreisverband Prignitz e.V. für uns übernommen. Auch hier ein großes Dankeschön an die ehrenamtlichen Helfer. Nur allein aus dem Bereich Verpflegung konnten 1000 Euro für die Spendensumme generiert werden.“ sagt Beate Mundt.

Zahlreich strömten die Besucher im Laufe des Tages auf den Flohmarkt. Highlight für die kleinen Gäste dabei: die große Hüpfburg in Form eines Feuerwehrautos sowie die Riesenseifenblasen und das Feuerwehrtretmobil. Betreut durch einen Kameraden konnten die Eltern in Ruhe auf dem Flohmarkt stöbern gehen. 

„Es war ein toller Tag. Mit Einnahmen in dieser Höhe haben wir wirklich nicht gerechnet. Das hilft den Kameraden in Rech sehr viel weiter. Ein Dankeschön möchte ich noch an alle ehrenamtlichen Helfer richten, die beim Auf- und Abbau sowie beim Verkauf der Sachspenden geholfen haben. Ohne sie wäre dieses Projekt nicht so toll verlaufen.“ ist sich Beate Mundt sicher.

„Vielleicht finden sich ja noch Spender, die die Spendensumme um 545 Euro auf die Summe von 5000 Euro aufrunden. Das wäre wirklich klasse. Spender können sich gerne bei mir melden. Das Ausstellen einer Spendenquittung ist kein Problem.“ hofft die Fachberaterin.

Foto zur Meldung: Kindersachenflohmarkt war voller Erfolg!
Foto: Kindersachenflohmarkt war voller Erfolg!

Zeltwochenende der Jugendfeuerwehren des Landkreises Prignitz

(24.08.2021)

Gemeinschaftserlebnis, mal wieder zusammenkommen und vor allem viel Spaß – darum drehte sich alles beim Zeltwochenende der Jugendfeuerwehren des Landkreises Prignitz.

Ausrichter war der Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

 

„Zum ersten Mal richten wir ein solches Zeltwochenende für unsere Jugendfeuerwehren aus.

Mit solch einer Resonanz haben wir nicht gerechnet. Rund 185 Kinder und Jugendliche aus 20 Jugendfeuerwehren unseres Landkreises sind dabei. Richtig klasse.“ erzählt Beate Mundt, Fachberaterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Kreisfeuerwehrverband.

 

Auf dem Gelände des Technischen Hilfswerkes in Cumlosen herrscht das ganze Wochenende ausgelassene Stimmung. „Ein großes Dankeschön an das THW, dass wir Gelände und Logistik nutzen dürfen.“ sagt Beate Mundt.

 

Bereits am Freitag wurde die kleine Zeltstadt auf dem Areal aufgebaut. Da reichte es von großen Mannschaftszelten über Tunnelzelte bis hin zu kleinen Kuppelzelten. „Um Zelte und Liegen mussten sich die Feuerwehren selbst kümmern. Alles andere haben wir als Verband übernommen.“ berichtet Beate Mundt. So auch die Verpflegung. Am Samstagabend wurden sie dabei von den Wirtschaftsjunioren des Landkreises unterstützt. Konrad Ahrendt, Ina Kaiser-Hagenow und Claudia Fätke schwangen die Grillzange sprichwörtlich bis sie glühte, denn 185 hungrige Kinder und zahlreiche Betreuer mit Bratwurst und Steaks zu versorgen ist kein Pappenstiel. „Sie haben damit ein Versprechen eingelöst. Bei einer Veranstaltung im September letzten Jahres wurde die Idee dieses Zeltwochenendes geboren. Und die Wirtschaftsjunioren sagten, wenn ihr das Zeltwochenende durchführt, kommen wir grillen.“ erklärt Beate Mundt.

 

Die Zeit des Wochenendes war angefüllt mit Baden in der Elbe, Frühsport, viel Spiel und Spaß und einer Disco am Samstagabend. Einen besonderen Tag erlebte Lasse von der Jugendfeuerwehr Mankmuß. Er wurde am Samstag 13 Jahre alt und bekam nicht nur ein Ständchen aus über 200 geübten Feuerwehrkehlen, sondern auch ein lautstarkes dreifaches „Gut Schlauch“ am Morgen zu hören. „Wer kann schon von sich behaupten, dass er mit so vielen Feuerwehrleuten seinen Geburtstag gefeiert hat.“ lacht Mundt.

 

Am Samstagnachmittag fand im Rahmen der Jugendfeuerwehrveranstaltung ebenso die Übergabe eines weiteren Spieleanhängers an den Kreisfeuerwehrverband Prignitz statt. Einen Spieleanhänger hat der Verband schon, am Samstag kam ein weiterer dazu. Gesponsert wurde dieser von Prignitzer Firmen über Werbebeiträge auf den Außenseiten des Anhängers. „Ein ganz tolles Projekt. Die beiden Anhänger stellen wir unseren Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises kostenlos zur Verfügung für Feste und Veranstaltungen. Es wird super angenommen und die Feuerwehren freuen sich über die Unterstützung.“ sagt Beate Mundt. Das Highlight dieses Spieleanhängers ist natürlich die 5x6 Meter große Hüpfburg, die als Feuerwehrauto gestaltet ist. Dazu kommen zahlreiche Außenspielgeräte wie Tau ziehen, ein großes Vier-mal-vier-gewinnt und ein Feuerwehrtretauto, dass sich ebenfalls sehr großer Beliebtheit erfreut. Einige Sponsoren haben die Einladung des Kreisfeuerwehrverbandes zur Übergabe wahrgenommen und konnten sich vor Ort davon überzeugen, dass der Inhalt des Spieleanhängers bei Kindern und Jugendlichen sehr gut ankommt. „Ich musste zwei Betreuer abstellen, damit die Spielgeräte mal für eine halbe Stunde an einer Stelle bleiben, damit ich sie den Sponsoren zeigen konnte.“ lacht Beate Mundt. Danach sauste das Feuerwehrtretmobil wieder über den Hof und waren auch alle anderen Geräte wieder in Betrieb. „Seine Feuerprobe hat der Anhänger an diesem Wochenende definitiv bestanden.“ sagt Mundt.

 

Das Zeltwochenende war eher wie ein großes Feuerwehrfest. „Wir wollten nach der langen Coronazeit den Kindern und Jugendlichen, aber auch ihren Betreuern die Möglichkeit bieten mal wieder zusammen zu kommen. Deshalb haben wir auch bewusst davon abgesehen Ausbildung mit den Kindern und Jugendlichen zu machen. So ein Zeltlager ist immer eine gute Erfahrung. Sonst sehen sie sich die Jungkameraden meist nur bei Übungen oder Ausbildungen, aber ein solches Wochenende stärkt das Kameradschaftsgefühl.“ weiß Beate Mundt zu berichten. Und das bisherige Feedback gibt ihre recht: „Wir sind müde und ganz schön geschafft, aber das Wochenende war toll.“ sind sich alle einig am Sonntagvormittag beim Abbau der Zelte.

 

Ein herzliches Dankeschön möchte das Organisatorenteam neben dem THW und den Wirtschaftsjunioren noch der Sparkasse Prignitz und der Vion Perleberg GmbH aussprechen. „Beide haben uns mit Geld- bzw. Sachspenden unterstützt.“ berichtet Beate Mundt. 

Foto zur Meldung: Zeltwochenende der Jugendfeuerwehren des Landkreises Prignitz
Foto: Zeltwochenende der Jugendfeuerwehren des Landkreises Prignitz

Hilfe für Rheinland-Pfalz

(17.08.2021)

Großen Andrang und zahlreiche Flohmarktfans, die zum Stöbern kommen, wünscht sich der Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V. bei seinem Kindersachenflohmarkt.

„Unsere Kameraden aus mehreren Prignitzer Freiwilligen Feuerwehren waren im Hochwassergebiet in Rheinland-Pfalz im Einsatz. Die Eindrücke von dort haben sie sehr bestürzt gemacht und auch wir als Kreisfeuerwehrverband wollen gerne helfen.“ sagt die Fachberaterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes Beate Mundt. So war die Idee geboren einen Kindersachenflohmarkt zugunsten der Flutopfer zu veranstalten.

Alle Freiwilligen und Jugendfeuerwehren des Landkreises wurden gebeten in ihren Reihen Sachspenden dafür zu sammeln. Von Büchern über Plüschtiere bis hin zu Spielzeug und Bekleidung für Kinder und Jugendliche wird hoffentlich alles dabei sein.

Diese Sachspenden werden dann am 04. September auf der Festwiese an der Quitzower Straße in Perleberg in der Zeit von 10-16 Uhr zum Verkauf angeboten. Hier ein großes Dankeschön an die Stadt Perleberg für die Unterstützung.

Feuerwehrkameraden und andere Unterstützer werden an diesem Tag hoffentlich viel Umsatz machen, denn jeder Euro, der durch den Verkauf der Sachspenden eingenommen wird, geht eins zu eins an die Freiwillige Feuerwehr in Rech.

In Rech haben die Kameraden aus der Prignitz unter anderem das völlig zerstörte Gerätehaus beräumt. Stiefel, Helme, Jacken lagen zwischen Trümmern und Schlamm. „Da muss man einfach helfen.“ sagt Ralf Arnoldt, der bei dem Einsatz in Rheinland-Pfalz dabei war und mit dem Brandschutzmobil des Kreisfeuerwehrverbandes Prignitz auch beim Flohmarkt vor Ort sein wird.

Neben dem eigentlich Flohmarktgeschehen wird eine Hüpfburg, zahlreiche Außenspielgeräte und weitere Kinderanimation zum Verweilen einladen. So können die Eltern in Ruhe stöbern, während die Kinder toben und spielen.

Unterstützung für diesen Tag kommt auch von den DRK Bereitschaften Prignitz. Für das leibliche Wohl sorgt die Sondereinsatzgruppe Betreuung/Verpflegung des DRK Kreisverbandes Prignitz e.V.. „Wir bringen selbstgemachtem Erbseneintopf mit Bockwurst aus der Gulaschkanone mit.“ sagt Annett Meglin. Auch selbstgebackener Kuchen und Kaffee werden bei einem Kuchenbasar zum Verkauf angeboten.

„Wer keine Kindersachen benötigt, aber unsere Aktion an diesem Tag trotzdem mit einer Geldspende unterstützen möchte, ist natürlich gerne willkommen. Unser Kassenwart Christian Reisinger wird bei Bedarf vor Ort die Daten aufnehmen, um dann eine Spendenquittung ausstellen zu können.“ führt Beate Mundt aus.

Das Aufstellen von privaten Verkaufsständen ist an diesem Tag nicht möglich. „Aber wir freuen uns über jeden, der bei uns auf der Festwiese vorbeischaut. Die Verkaufsstände stehen im Freien mit reichlich Abstand. Und für jeden wird dann hoffentlich etwas dabei sein.“ verspricht die Fachberaterin.

Foto zur Meldung: Hilfe für Rheinland-Pfalz
Foto: Hilfe für Rheinland-Pfalz

Werbung für die Jugendfeuerwehrarbeit durch den Kreisfeuerwehrverbandes

(07.08.2020)

Laut ertönt am Freitagvormittag immer wieder ein Martinshorn auf dem Pritzwalker Marktplatz. Die Feuerwehr ist hier im Einsatz, aber nicht zum Löschen von Bränden, sondern um Mitglieder für die Jugendfeuerwehr zu werben.

 

Der Kreisfeuerwehrverband Prignitz, unterstützt von den Pritzwalker Jugendwarten,  hat einiges an Spiel und Spaß aufgebaut, um auf sich aufmerksam zu machen. Neben einer großen Feuerwehrhüpfburg, gibt es die Spritzwand, an der man sich im Zielspritzen üben kann, und Ralf Arnoldt präsentiert das Brandschutzmobil des Kreisfeuerwehrverbandes Prignitz.

Mit dem Brandhaus zeigt er den Kindern, wie schnell Räume verqualmt sind und wie das dann darin aussieht. Für die Eltern hält er wichtige Informationen zum Thema Rauchmelder bereit.

 

„Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann“ dazu wollten die Mitglieder des Vorstandes des Kreisfeuerwehrverbandes die Kinder an diesem Vormittag animieren. Aber nicht erst, wenn sie groß sind, sondern die Begeisterung sollte schon für das Hobby Jugendfeuerwehr geweckt werden. „Wer schon in jungen Jahren in der Kinder- oder Jugendfeuerwehr mitwirkt, in die Gemeinschaft eingebunden ist und sprichwörtlich ‚Feuer fängt‘, der wird vielleicht auch später den Schritt ins Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr wählen oder sogar seine Berufswahl entsprechend ausrichten.“ führt Beate Mundt, Fachberaterin Öffentlichkeitsarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes, aus.

Der Höhepunkt des Vormittags war sicherlich die Übergabe eines Feuerwehrtretautos an den Kreisfeuerwehrverband Prignitz. Ein echter Unimog. Mit Blaulicht und Wasseranhänger. Die Firma Harald Bruhns GmbH machte die Anschaffung möglich und möchte so die Jugendarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes unterstützen. Stellvertretend für die Jugendfeuerwehren des Landkreises konnten die Jungkameraden der Pritzwalker Jugendfeuerwehr das Feuerwehrtretauto in Empfang nehmen.

„Kinder- und Jugendfeuerwehr ist ein tolles Projekt, schon den Kleinsten werden hier Werte wie Hilfsbereitschaft und Kameradschaft sowie technische Fertigkeiten nachhaltig vermittelt“, sagt Verkaufsberaterin Madeleine Motzkus von der Harald Bruhns GmbH, die selbst Fahrzeuggestelle für Unimog-Feuerwehrfahrzeuge liefert.

„Wir danken der Firma Bruhns für ihr Engagement und ihre Unterstützung, Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag für unsere Arbeit“ führt Beate Mundt aus. Und schon hieß es wieder „Wasser marsch“. Philipp zielt mit dem Strahlrohr auf die als Ziele aufgestellten Becher. „Er wird mal Maschinist bei der Feuerwehr.“ ist sich Beate Mundt lachend sicher. „Er ist von dem Feuerwehrtretauto gar nicht mehr weg zu bekommen.“

Erfolgreich war der Vormittag auf jeden Fall für den Kreisfeuerwehrverband. Zwei neue Mitglieder für die Jugendfeuerwehr Pritzwalk konnten gewonnen werden.

Die Kinder der Kita Kinderland in Pritzwalk schauten auch bei der Feuerwehr auf dem Marktplatz vorbei und hatten viel Spaß bei ihrem Besuch bei der Feuerwehr. Abwechselnd ging es von der Hüpfburg, zum großen Feuerwehrfahrzeug und dann zum Zielspritzen.

 

Beate Mundt 

 

Foto zur Meldung: Werbung für die Jugendfeuerwehrarbeit durch den Kreisfeuerwehrverbandes
Foto: Werbung für die Jugendfeuerwehrarbeit durch den Kreisfeuerwehrverbandes

neue Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfalversicherung e.V (DGUV)

(23.05.2020)

Liebe Kameraden und Kameradinnen,

 

bitte beachtet die nachfolgenden erweiterten Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 der DGUV Fachbereich Feuerwehren Hilfeleistungen Brandschutz in eurer Feuerwehrarbeit. Wir dürfen jetzt wieder in den Ausbildungsbetrieb bei den Aktiven starten. Bitte beachtet auch hierbei die Hygiene- und Abstandsregeln.

 

Bitte bleibt alle gesund!

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

der Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

Foto zur Meldung: neue Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfalversicherung e.V (DGUV)
Foto: neue Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfalversicherung e.V (DGUV)

Florianmesse in diesem Jahr digital

(02.05.2020)

Liebe Kameraden,

 

in diesem Jahr wollten sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises und anderer Hilfsorganisationen zum 7. Mal in der Putlitzer Kirche zur Florianmesse treffen.

Aber auch hier machten die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie eine Durchführung nicht möglich.

Aber die Florianmesse, die immer rund um den Namenstag des Heiligen Sankt Florian stattfindet, ganz ausfallen lassen, wollte das Team von Pfarrer Volkhart Spitzner dann doch nicht.

Die Idee die Florianmesse in diesem Jahr digital zugänglich zu machen nahm Gestalt an.

Mit ins Boot geholt wurde dazu Jens Nehring, Hobbyfilmer und Historiker aus Perleberg.

Entstanden ist ein Film mit einem Gruß und Segen an alle Kameraden und Mitglieder von anderen Hilfsorganisationen in diesen schweren Zeiten. Gedacht wird nicht nur der ehrenamtlichen Arbeit der Kameraden, sondern auch den Kameraden, die in den letzten Monaten von uns gegangen sind.

 

Unter dem Link https://youtu.be/wUXoX7PUQzg könnt ihr die besondere Florianmesse sehen.

 

Bitte haltet Euch weiterhin an die Richtlinien des Landes und bleibt gesund.

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

der Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

Foto zur Meldung: Florianmesse in diesem Jahr digital
Foto: Florianmesse in diesem Jahr digital

Florianmesse in Putlitz in diesem Jahr mal anders

(23.04.2020)

Der Namenstag des Heiligen Sankt Florian, des Schutzpatrons der Feuerwehrkameraden, wird in Putlitz Anfang Mai immer auf ganz besondere Weise begangen.

Eigentlich sollte wieder eine Floriansmesse für und mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises und Mitgliedern anderer Hilfsorganisationen in der Putlitzer Kirche gefeiert werden.

Es wäre die siebte Messe in Folge gewesen.

Aber auch hier macht die momentane Coronakrise den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung.

Aber „wir wären nicht die Feuerwehr, wenn uns nicht in dieser Lage auch eine Lösung einfallen würde.“ scherzt Amtswehrführer Christian Reisinger.

„Wir wollen natürlich die Richtlinien des Landes einhalten und auch unsere Kameraden vor einer möglichen Ansteckung schützen und haben so in diesem Jahr einen neuen Weg beschritten.“

Die Idee, die Reisinger damit anspricht, heißt Digitalisierung.

Die Floriansmesse kann zwar nicht durchgeführt werden, aber eine kurze Andacht und eine Fürbitte per Videoaufnahme sind möglich.

Dafür haben sie sich professionelle Hilfe mit ins Boot geholt.

Jens Nehring, bekannter Historiker und Hobbyfilmer in der Prignitz, unterstützt das Projekt, macht die Aufnahmen und stellt den Film zusammen. Hierfür einen herzlichen Dank von Seiten der Organisatoren.

Die Fürbitte gestaltet Pfarrer Volkhart Spitzner, ausgebildeter Feuerwehrseelsorger des Amtes Putlitz-Berge, gemeinsam mit Adrian Zechser und Christian Reisinger vom Kreisfeuerwehrverband Prignitz und Dietmar Kenzler und Eberhard Waehlan von der Putlitzer Feuerwehr.

Spitzner betont: „Wir wollen damit den Kameradinnen und Kameraden in diesen Zeiten des Abstandshaltens, der eingeschränkten sozialen Kontakte trotzdem ein kleines Zeichen senden und ihre freiwillige Arbeit auf diese besondere Weise würdigen.“

Gedacht wird auch den Kameraden der Feuerwehren in der Prignitz, die in den vergangenen Monaten verstorben sind.

Zu sehen sein wird der Film ab 04. Mai, dem Namenstag des Heiligen Sankt Florian, auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverband Prignitz unter www.kreisfeuerwehrverband-prignitz.de.

 

Beate Mundt

Foto zur Meldung: Florianmesse in Putlitz in diesem Jahr mal anders
Foto: Florianmesse in Putlitz in diesem Jahr mal anders

Absage Termine des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

(19.04.2020)

Die Angst vor dem Coronavirus hat auch Auswirkungen auf Veranstaltungen in der Region.

Verschieben, komplett ausfallen lassen, anderweitig ersetzen? Vor diesem Dilemma stand der Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V., genauso wie viele andere Veranstalter, für seine Termine in den folgenden Monaten.  

Mit Kreisjugendfeuerwehrtag, Kreisfeuerwehrtag und Abnahme der Leistungsspange hatte sich der im letzten Jahr neugewählte Vorstand einiges vorgenommen.

Aber um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, werden diese Veranstaltungen vom Kreisfeuerwehrverband Prignitz komplett abgesagt.

„Auch hatten die Kinder und Jugendlichen und die aktiven Kameraden keine Möglichkeit sich entsprechend auf die Wettkämpfe vorzubereiten, da alle Ausbildungsdienste seit März bis auf Weiteres ausgesetzt sind.“ führt die Fachberaterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Beate Mundt aus.

Eine Verschiebung der Veranstaltungen in den Herbst macht bei diesen Wettkämpfen keinen Sinn.

Keine leichte Entscheidung für den Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz. Denn gerade mit der Abnahme der Leistungsspange, der höchsten Auszeichnung im Jugendfeuerwehrdienst, hatten sie ein Highlight im August geplant. Auch der Kreisfeuerwehrtag in Sadenbeck sollte neu strukturiert stattfinden.

„Aber die Ideen dafür bleiben für das nächste Jahr in der Schublade.“ ist sich die Fachberaterin sicher.

Auch das 25jährige Jubiläum des Verbandes sollte mit einer Festveranstaltung im Mai begangen werden. „Diese Veranstaltung haben wir zunächst in den Herbst verschoben und hoffen, dass dann die Einschränkungen durch die Pandemie weitestgehend gelockert sind.“ sagt Mundt.

Denn auf 25 Jahre erfolgreiche Verbandsarbeit für die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Prignitz möchten sie dann doch noch in diesem Jahr zurückblicken.

„Wir bitten um Verständnis für unsere Entscheidung und hoffen, dass alle unsere Kameradinnen und Kameraden gesund durch diese schwierigen Zeiten kommen werden.“ so Beate Mundt.

Foto zur Meldung: Absage Termine des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.
Foto: Absage Termine des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

neue Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfalversicherung e.V (DGUV)

(15.04.2020)

Liebe Kameraden und Kameradinnen,

 

bitte beachtet die nachfolgenden erweiterten Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 der DGUV Fachbereich Feuerwehren Hilfeleistungen Brandschutz in eurer Feuerwehrarbeit.

 

Bitte bleibt alle gesund!

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

der Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

Foto zur Meldung: neue Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfalversicherung e.V (DGUV)
Foto: Verdachts- / Erkrankungsfäll

Wir trauern um ein Ehrenmitglied!

(08.04.2020)

Mit Bestürzung mussten wir den Tod unseres Ehrenmitgliedes Thomas Gäde zur Kenntnis nehmen.

 

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neue Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfalversicherung e.V (DGUV)

(02.04.2020)

Liebe Kameraden und Kameradinnen,

 

bitte beachtet die nachfolgenden erweiterten Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 der DGUV Fachbereich Feuerwehren Hilfeleistungen Brandschutz in eurer Feuerwehrarbeit.

 

Bitte bleibt alle gesund!

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

der Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

 

 

Foto zur Meldung: neue Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfalversicherung e.V (DGUV)
Foto: neue Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfalversicherung e.V (DGUV)

Absage Übergabe Spieleanhänger

(02.04.2020)

Liebe Kameraden und Kameradinnen,

 

leider sehen wir uns aufgrund der derzeitigen Krise gezwungen die Übergabe des Spieleanhängers an den Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V. bis auf Weiteres verschieben zu müssen.

 

Der Termin am 25.04.2020 entfällt damit.

 

Es ist momentan aufgrund von Lieferschwierigkeiten im Zuge der derzeitigen Coronakrise leider auch so, dass wir nicht sagen können, wann uns der Spieleanhänger zur Verfügung stehen wird.

Solltet Ihr bereits Termine gebucht haben, werde wir Euch zeitnah informieren, ob die Möglichkeit der Ausleihe besteht.

 

Wir werden die Übergabe des Spieleanhängers zeitnah nachholen, wenn er an uns ausgeliefert wurde.

 

Bis dahin bitten wir um Verständnis.

 

Bleibt alle gesund.

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

der Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

Foto zur Meldung: Absage Übergabe Spieleanhänger
Foto: Absage Übergabe Spieleanhänger

Informationen des Landesfeuerwehrverband Brandenburg e.V.

(02.04.2020)

Liebe Kameraden,

 

die sehr dynamische aktuelle Coronavirus-Lage fordert uns alle.

 

Wir haben in den letzten Wochen erkannt, dass es (regional unterschiedlich) verschiedene Bedarfe der Feuerwehren an Informationen, Hilfsmitteln usw. zu dem Thema gibt.

Um hier als Verband unseren Feuerwehren auch einen entsprechenden Service zu bieten, haben wir heute auf der LFV-Internetseite einen neuen Bereich mit aktuellen Infos und Hilfsmitteln zur Corona-Lage online gestellt. Diese Seite werden wir entsprechend der Lage immer wieder aktualisieren.

 

Ihr findet den Bereich zur Corona-Lage im Menü unter "Service" oder direkt über diesen Link: https://www.lfv-bb.de/service/aktuelles-zur-corona-pandemie/

Bitte leitet die Info an die Feuerwehren in Euren Landkreis weiter.

 

Sofern es weitere Vorschläge und Ideen gibt, sind wir dafür natürlich offen.

 

Weiterhin auch nochmal vorsorglich der Hinweis, das sich die Mitarbeiter der LFV-Geschäftsstelle auch im Home-Office befinden. Ihr erreicht die Geschäftsstelle am besten über Email oder unter der auf der Homepage angegebenen  Mobilfunknummer.

In dieser sehr fordernden Zeit wünsche ich Euch und Euren Kameraden*dinnen vor allem viel Gesundheit. Passt bitte alle auf Euch auf!

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Euer

 

Daniel Brose

Vizepräsident

Foto zur Meldung: Informationen des Landesfeuerwehrverband Brandenburg e.V.
Foto: Informationen des Landesfeuerwehrverband Brandenburg e.V.

Haltet durch!

(25.03.2020)

Liebe Kinder und Jugendliche in unseren Kinder- und Jugendfeuerwehren des Landkreis Prignitz,

 

wir wissen, dass die Zeit der Coronakrise sehr schwer für Euch ist.

 

Zunächst war da die Freude: schulfrei! Aber die Lage ist sehr ernst. Sehr ernst.

 

Deshalb appellieren wir an Euch: Es sind keine Ferien für Euch. Es ist nicht die Zeit Freunde zu treffen und gemeinsam abzuhängen. Es ist nicht die Zeit zusammen Spaß zu haben und Partys zu feiern. Leider. Aber diese Zeit wird wiederkommen, wenn wir uns gemeinsam an die vorgegebenen Regeln halten.

 

Jetzt ist es wichtig, dass Ihr eure sozialen Kontakte auf ein Minimum beschränkt. Bleibt zu Hause oder geht maximal zu zweit raus und haltet dabei den Mindestabstand ein.

 

Ihr seid alle Feuerwehrkameraden wie wir: ihr engagiert Euch in einem Ehrenamt, in dem es darum geht schwachen, kranken und hilfsbedürftigen Menschen zu helfen, sie zu schützen und Ihnen beizustehen.

Das Einhalten der Kontaktsperre und der notwendigen Hygienemaßnahmen tragen dazu bei die Risikogruppe der vor allem alten und schwachen Menschen zu schützen. Gemäß unseren Leitspruch retten, löschen, bergen, schützen.

 

Wir finden es toll, dass auch Ihr durch Euer Verhalten helft, die Ausbreitung des Virus zu verringern.

 

Danke für Euer Verständnis und für Eure Hilfe.  Macht weiter so und haltet durch.

 

Wir freuen uns mit Euch auf eine Zeit nach der Coronakrise, in der wir in unseren Kinder- und Jugendfeuerwehren wieder aktiv werden können.

 

Bis dahin: bleibt gesund.

 

Stefan Fuchs

Kreisjugendfeuerwehrwart

 

Foto zur Meldung: Haltet durch!
Foto: Haltet durch!

Bürgertelefone und aktuelle Meldungen zur momentanen Krise

(24.03.2020)

Liebe Kameraden,

 

bitte nutzt die folgende Website um euch

zu informieren und zum download

wichtiger Dokumente:

 

https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/start/

 

 

 

Bleibt alle gesund.

 

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

 

der Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

Foto zur Meldung: Bürgertelefone und aktuelle Meldungen zur momentanen Krise
Foto: Bürgertelefone und aktuelle Meldungen zur momentanen Krise

Informationen des Sachbereich Brand- und Katastrophenschutz des Landkreis Prignitz

(24.03.2020)

Sehr geehrte Kameraden,

ein Ende der Ausbreitung des Coronavirus im Land Brandenburg ist zurzeit noch nicht abzusehen. Alle festgelegten Schutzmaßnahmen sind darauf gerichtet die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und einzudämmen. Die gegenwärtigen Handlungen der Angehörigen unserer Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Prignitz sollten darauf gerichtet sein, die Einsatzbereitschaft personell bzw. materiell sicherzustellen.

Bei Notwendigkeit sind die Alarm- und Ausrückeordnungen der aktuellen Lage anzupassen.

Feuerwehrangehörige mit Erkältungssymthomen sollten im eigenen Interesse und zum Schutz der anderen Einsatzkräfte nicht an Einsätzen teilnehmen. Bei der krankheitsbedingten Abmeldung einer Freiwilligen Feuerwehr ist neben der Leitstelle auch der Sachbereich Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises zu informieren.

Die Einsatzfahrzeuge sollten je nach Einsatzauftrag mit dem notwendigen verfügbaren Personal besetzt werden. An der Einsatzstelle sind die festgelegten Schutzmaßnahmen je nach Einsatzlage umzusetzen.

Bei Notwendigkeit kann bei Einsätzen zusätzliche Schutzbekleidung über den Bereitschaftsdienst des Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises Prignitz angefordert werden. Das Material wird dann zeitnah zur Einsatzstelle gebracht. Die Ausstattung aller Einsatzkräfte mit zusätzlicher Schutzbekleidung ist momentan leider noch nicht möglich.

Die Lehrgangsbetrieb an der Landesfeuerwehr- und der Kreisfeuerwehrschule wird bis zum 19.04.2020 abgesetzt.

Bitte beachten Sie auch die Zunahme der Flächen- und Waldbrandgefahr im Landkreis Prignitz. Für heute wurde für den Landkreis Prignitz die Waldbrandwarnstufe 4 festgelegt.

Sollten Sie Fragen zur Gewährleistung der Einsatzbereitschaft und anderem haben bitten wir um ein Information per Telefon oder E-Mail.

 

Mit freundlichen Grüßen

i.A.

V. Lehmann

SB Koordinierung / Ausbildung

Landkreis Prignitz

Foto zur Meldung: Informationen des Sachbereich Brand- und Katastrophenschutz des Landkreis Prignitz
Foto: Informationen des Sachbereich Brand- und Katastrophenschutz des Landkreis Prignitz

weitere Informationen zum Thema Corona-Virus und dem Umgang damit

(22.03.2020)

Liebe Kameraden,

 

bitte nehmt auch die angefügten Informationen zum Umgang mit dem neuartigen Virus zur Kenntnis.

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

der Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

Foto zur Meldung: weitere Informationen zum Thema Corona-Virus und dem Umgang damit
Foto: weitere Informationen zum Thema Corona-Virus und dem Umgang damit

Notfallseelsorge mit eigener Hotline

(20.03.2020)

Die Notfallseelsorge hat ein Seelsorgetelfon eingerichtet. Es ist bereits geschaltet. Die Notfallseelsorge will damit die seelischen Belastungen, die durch die derzeitige Krise aufgrund des Corona-Virus entstehen, ausgleichen helfen.

Das Seelsorgetelefon richtet sich an alle Bürger. Auch Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr können gerne davon Gebrauch machen.

 

Das Seelsorgetelefon ist unter 0160 99 69 14 16 zu erreichen.

 

Der Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

Foto zur Meldung: Notfallseelsorge mit eigener Hotline
Foto: Märkische Allgemeine Zeitung, 20.03.2020

Der Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V. informiert

(19.03.2020)

Der Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V. hat sich in den letzten Tagen intensiv mit der Thematik des Coronavirus auseinandergesetzt.

Die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Prignitz beschränken in der Corona-Krise ihren Betrieb. Die momentane Krise zwingt auch die Feuerwehren dazu ihre Tätigkeiten zu überdenken und an die aktuelle Situation anzupassen.

Man setze vor allem auf Prävention. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Volker Lehmann informierte, dass bis auf Weiteres der Schulbetrieb der Landes- und Kreisfeuerwehrschule eingestellt wird.

Des Weiteren sind alle Ausbildungseinheiten und Veranstaltungen sowohl der aktiven, als auch der Jugendfeuerwehr und der Alters- und Ehrenabteilung ausgesetzt. So wurden unter anderem  das Treffen der Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren oder die Gemeindeausscheide der Gemeinde Plattenburg und Karstädt bereits abgesagt.

Diese Maßnahmen betreffen nicht den Einsatzdienst der Feuerwehren, dieser ist jederzeit sichergestellt.

Die Kameraden halten sich aber nur noch zum Einsatzbetrieb in den Gerätehäusern auf und achten dabei auf den notwendigen Abstand zueinander sowie die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen.

Die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises, als eine der Stützen der Daseinsvorsorge, müssen weiterhin handlungsfähig bleiben.

Dies betreffe neben den Entscheidungsträgern innerhalb der Feuerwehren auch jede einzelne Einsatzkraft. Nicht nur eine direkte Erkrankung von Kameraden würde die Feuerwehren vor besondere Herausforderungen stellen, auch die durch die Krankheit notwendigen Quarantänemaßnamen hätten Einfluss auf die Einsatzfähigkeit.

Die empfohlenen und durch die Freiwilligen Feuerwehren der Kommunen umgesetzten Maßnahmen sollen helfen, die Einsatzfähigkeit zu gewährleisten, indem sie eine gleichzeitige Erkrankung von Einsatzkräften bzw. eine möglicherweise notwendige Quarantäne vermeiden.

Die Feuerwehren stehen bisher den Bürgern jederzeit uneingeschränkt professionell zur Verfügung heißt es abschließend vom Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes.

Die Vorstandsmitglieder danken allen Kameraden für ihren bisherigen umsichtigen Umgang mit der Krise und rufen weiterhin zur Besonnenheit auf.

Hinweisen möchten die Vorstandsmitglieder in diesem Zusammenhang noch einmal auf die weiterhin dringende Notwendigkeit von Blutspenden.

Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden.

Auch in Zeiten der Grippewelle, grassierender Erkältungen und des neuartigen Coronavirus benötigen die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes dringend Blutspenden, damit die Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können.

Über anstehende Blutspendetermine im Landkreis Prignitz kann man sich unter www.drk-blutspende.de informieren.

Tagesaktuelle Informationen rund um das Coronavirus und den Umgang damit sind auf der Website des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V. unter www.kreisfeuerwehrverband-prignitz.de für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Prignitz abrufbar.

Foto zur Meldung: Der Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V. informiert
Foto: Der Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V. informiert

weitere Infos zum Corona-Virus

(18.03.2020)

Liebe Kameraden,

 

auch heute gibt es wieder ein neue Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus.

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

der Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

Foto zur Meldung: weitere Infos zum Corona-Virus
Foto: weitere Infos zum Corona-Virus

neue Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus

(17.03.2020)

Liebe Kameraden,

 

die DGUV gab aus aktuellen Anlass eine neue Information zum Thema Umgang mit dem Corona-Virus für Einsatzkräfte heraus.

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

der Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

Foto zur Meldung: neue Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus
Foto: neue Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus

LSTE und Kreisfeuerwehrschule stellen bis auf Weiteres den Schulungsbetrieb ein

(16.03.2020)

Liebe Kameraden,

 

wir möchten Euch gerne über folgendes informieren:

 

Der Schulbetrieb an der Landesfeuerwehrschule wurde bis zum 29.03.2020 eingestellt.

Ersatztermine für ausgefallene Lehrgänge gibt es zurzeit noch nicht.

 

Die Kreisfeuerwehrschule setzt alle Lehrgänge und Ausbildungen bis zum 19.04.2020 ab.

Für den angefangenen Grundlehrgang Atemschutz (2. Teil am 27.03. und 28.03.2020) wird je nach Lageentwicklung eine Sonderreglung getroffen.

Für die ausfallenden Atemschutzübungsläufe werden neue Termine festgelegt.

 

Sollte es hier neue Entwicklungen geben, werden wir Euch zeitnah informieren.

 

Der Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

 

Foto zur Meldung: LSTE und Kreisfeuerwehrschule stellen bis auf Weiteres den Schulungsbetrieb ein
Foto: LSTE und Kreisfeuerwehrschule stellen bis auf Weiteres den Schulungsbetrieb ein

Absage Verbandsausschusssitzung

(15.03.2020)

Liebe Kameraden,

 

aufgrund der Tatsache, dass in vielen Kommunen bereits jetzt Dienstanweisungen für die Freiwilligen Feuerwehren vorliegen, die den Dienstbetrieb auf die reine Einsatztätigkeit beschränken und andere Kommunen bestimmt folgen werden, sehen wir uns auch aufgrund der allgemeinen Lage und Empfehlungen gezwungen den Verbandsausschuss am 25.03.2020 in Kleinow abzusagen und den Termin auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

 

 

Der Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

Foto zur Meldung: Absage Verbandsausschusssitzung
Foto: Absage Verbandsausschusssitzung

Absage des Treffen der Frauen in den Feuerwehren des Landkreis Prignitz

(15.03.2020)

Aus aktuellem Anlass muss das Treffen der Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreis Prignitz leider abgesagt werden.

Aber es wird einen Folgetermin im Herbst geben. Wir bleiben auf jeden Fall dran.

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

der Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

Foto zur Meldung: Absage des Treffen der Frauen in den Feuerwehren des Landkreis Prignitz
Foto: Absage des Treffen der Frauen in den Feuerwehren des Landkreis Prignitz

Aktuelle Informationen zu Coronavirus SARS-CoV-2

(13.03.2020)

Liebe Kameradinnen, 

liebe Kameraden,

 

wir möchten euch ein Dokument ans Herz legen, welches die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) neu herausgegeben hat.

 

Es liefert Hinweise für Einsatzkräfte, wie sie sich im Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verhalten sollten. Diese betreffen sowohl den Kontakt im Einsatzgeschehen als auch das prinzipielle Verhalten während des regulären Dienstbetriebs.

 

Wir hoffen, dass Ihr alle gesund bleibt.

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

 

Der Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

 

 

Foto zur Meldung: Aktuelle Informationen zu Coronavirus SARS-CoV-2
Foto: Aktuelle Informationen zu Coronavirus SARS-CoV-2

Ausschreibung Floriangruppe

(28.04.2019)

Kreisjugendfeuerwehr Prignitz

im Kreisfeuerwehrverband Prignitz e. V.

 

Ausschreibung zum Kreisjugendfeuerwehrtag

 

Floriangruppen

 

Stand 28.04.2019

 

1. Allgemeines

Der Kreisjugendfeuerwehrtag 2019 findet am 15.06.2019 auf der „Festwiese“Am Lindenweg in Buchholz / Pritzwalk statt.

 

Die Ausrichtung des Kreisjugendfeuerwehrtages , seine Gestaltung und Organisation, erfolgt in Zusammenarbeit des KFV und dem Träger des Brandschutzes vor Ort.

 

Die Begrüßung der Teilnehmer und Eröffnung der Wettkämpfe findet um 08.30 Uhr statt.

 

Die Anmeldung beginnt um 07.30 Uhr und endet um 08.15 Uhr.

 

Ab 08.00 Uhr wird ein Frühstück gereicht – kostenpflichtig. Jede Gruppe kann sich unter der Tel. – Nr. 0173 / 1805871 ( Stefan Fuchs ) belegte Brötchen zum Frühstück bestellen bzw. die Kosten dafür erfragen.

 

2. Anmeldefrist

14 Tage vor dem Kreisjugendfeuerwehrtag endet die Anmeldefrist.

 

D. h. am 01.06.2019 müssen die Anmeldungen beim Kjfw vorliegen.

 

Adresse : Stefan Fuchs

Birkenweg Buchholz 12

16928 Pritzwalk

oder

fuchser64@ t-online.de

 

3. Teilnehmer

Die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften ist vom KFV Vorstand wie folgt festgelegt :

 

Floriangruppen : alle Gruppen aus dem Landkreis

 

Gruppenstärke : 5 bis 6 Kinder, ein Betreuer und ein Maschinist

bilden eine Gruppe, max. 2 Kinder Reserve,

 

Alter : Kinder unter 10 Jahre, um die Gruppe startberechtig zu

erhalten ist ein 10- jähriges Kind möglich,

gestartet werden kann in 2 Altersgruppen,

Gruppen bis 8 Jahre und Gruppen bis 10 Jahre,

 

Alle teilnehmenden Kinder müssen beim Träger des Brandschutzes angemeldet sein. Ein Ausweis ist nicht erforderlich.

 

Die Anmeldung erfolgt wie bei der AK 1 und AK 2 termingemäß und mit dem vorgegebenen Meldebogen, unterschrieben vom Jugendfeuerwehrwart und einem Vertreter der Verwaltung – Träger des Brandschutzes.

 

Jeder teilnehmende Amts-, Gemeinde- bzw. Stadtbereich muss einen Wertungsrichter für seine Floriangruppen stellen!

Dieser ist mit auf dem Meldebogen an zu geben.

 

4. Persönliche Ausrüstung

Die Bestimmungen der UVV sind von allen Teilnehmern, Betreuern und Wertungsrichtern einzuhalten ( Bekleidung und Schuhwerk).

 

Für die Kinder der Floriangruppen gibt es keine Bekleidungsvorschrift.

 

Falls vorhanden ist natürlich die Bekleidung der Jugendfeuerwehr bzw. ähnliche Hosen und Jacken zu tragen. Ansonsten wird in Sportbekleidung gestartet. Festes Schuhwerk / Sportschuhe sind für alle Bedingung.

 

Handschuhe werden für den Staffellauf und Löschangriff benötigt.

 

5. Wettbewerbsdisziplinen

Zum Kreisjugendfeuerwehrtag 2019 werden folgende Übungen bewertet:

 

  1. - Knotenstafette

  2. - Gerätekunde

  3. - Löschangriff – nass

  4. - Gruppenstafette – wird 2019 nicht durchgeführt

  5. - 6 x 60m Staffellauf

 

5.1. Knotenstafette

Von der Gruppe sind drei Knoten mit Feuerwehrleinen zu binden.

Das Gestell mit den Leinen befindet sich 10 m von der Startlinie entfernt.

 

Nach dem Kommando „ Zum Angriff vor “ laufen alle Kinder der Gruppe zum Gestell und binden dort einen Mastwurf.

Übertritt der letzte Starter die Ziellinie wird die Zeit gestoppt. Wertungsrichter und Betreuer prüfen die Knoten und bereiten die Leinen für den nächsten Durchgang vor.

 

Als 2. Knoten wird ein Doppelter Ankerstich und als 3. Knoten ein Kreuzknoten gebunden.

 

Die Zeiten der drei Durchgänge werden zusammengezogen und falls Fehler zu bewerten sind, dazu gerechnet.

 

Pro falschen Knoten werden 5 Sekunden berechnet.

 

5.2. Gerätekunde

Vor der Gruppe liegen verschiedene Geräte. Beim Wertungsrichter sind 10 Karten mit Gerätebezeichnungen zu ziehen. Da die Teilnehmerzahl in der Gruppe unterschiedlich sein kann, sind die Karten dementsprechend aufzuteilen. Pro richtiger Zuordnung bekommt die Gruppe einen Punkt,

d.h. maximal 10 Punkte.

 

Beim Lesen der Karten helfen die Wertungsrichter / Betreuer natürlich!

 

5.3. Löschangriff – nass

Die Wettkampfbahn entspricht in ihren Abmaßen der Ausschreibung der anderen Altersklassen.

 

Die Geräte zur Durchführung des Löschangriffes befinden sich auf einer Platte 2 x 2 m am Ablageplatz des Verteilers.

 

Diese werden, außer der TS, vom Veranstalter gestellt.

Der C – Druckschlauch zwischen TS und Verteiler ist komplett ausgerollt und mit dem Druckminderer bereits an die TS gekuppelt.

 

Der Ausgangsdruck am Druckminderer ist auf 3 bar eingestellt.

Material : - 1 TS 8 / 8 mit Saugleitung, Saugkorb und Druckminderer

  • 1 C – Druckschlauch a 20 m
  • 1 Verteiler C - DCD
  • 4 D – Druckschläuche a 15 m
  • 2 D – Mehrzweckstrahlrohre
  • 2 Zielständer mit je einem teilweise gefüllten 5 l Behältern

 

Die Gruppe besteht aus 5 – 6 Kindern und dem Maschinisten.

Der Maschinist bedient nur die TS!

Nach dem Kommando „ Zum Angriff vor “ startet die Gruppe von der

Linie 10 m hinter dem Ablageplatz bzw. dem Verteiler.

Die Starter kuppeln ihre Schläuche zusammen, den C – Druckschlauch an den Verteiler und je 2 D – Druckschläuche und 1 D – Strahlrohr.

 

Je 2 Starter verlegen ihre Schlauchleitung zum linken bzw. rechten Ziel.

 

Der bzw. die Starter 5 und 6 bleiben am Verteiler.

Die Zeit wird gestoppt, wenn der 2. Behälter vom Ständer fällt.

 

Fehler :

  • Fehlstart = Wiederholung
  • Trupp bekämpft nicht sein bzw. anderes Ziel 10 Sek.
  • Wasserschlacht bei / nach der Zielbekämpfung 30 Sek.
  • unsachgemäßer Umgang mit den Geräten
  • (werfen, gegentreten ) 30 Sek.
  • unkameradschaftliches Auftreten 30 Sek.

 

5.4. Gruppenstafette

Diese Gruppenstafette für die Floriangruppen ist ähnlich wie die Stafette für die anderen Altersklassen.

 

Die Gruppe besteht aus 5 – 6 Kindern und dem Betreuer.

Die Geräte können vor dem Start bzw. Wechsel aufgenommen werden.

 

Material :

  • 2 D – Druckschläuche 15 m doppelt gerollt
  • 1 D – Strahlrohr
  • 1 Verteiler C – DCD bzw. C - CC
  • 5 Tennisbälle und 3 Behälter ( 5 ltr. Kunststoffbehälter )
  • 1 Kübelspritze
  • 1 D – Druckschlauch 5 m mit D - Strahlrohr
  • 3 Ziele und 3 Zielständer ( 0,5 ltr. Kunststofflaschen )

 

Wettkampfbahn :

  • 8 m breit und ca. 35 m lang,
  • der Verteilerpunkt ist 15 m von der Startlinie entfernt,
  • die Strahlrohrlinie ist 30 m von der Startlinie entfernt,
  • die Kriechhürde auf der linken Seite der Bahn und die
  • Durchführungslinie auf der rechten Seite der Bahn sind 30 m von der Startlinie entfernt, Ziele 3m weiter,
  • die Kübelspritze steht in der Mitte der Bahn 30 m von der Startlinie entfernt,
  • die Durchführungslinie ist weitere 3 m entfernt,
  • die Zielständer stehen je nach Witterung 2 m von der
  • Durchführungslinie entfernt,

 

Nach dem Kommando „ zum Angriff vor “ werden folgende Aufgaben ausgeführt :

 

Wettbewerber 1 rollt einen D – Druckschlauch bis zum Verteiler aus. Eine Kupplung legt er an der Startlinie ab, mit der anderen läuft er zum Verteiler. Mit Wb 2 kuppelt er dort den Druckschlauch und den Verteiler zusammen, läuft danach zur Startlinie und schlägt Wb 3 ab.

 

Wettbewerber 2 läuft mit dem Verteiler und dem D – Strahlrohr zum Punkt für den Verteiler. Dort kuppelt er gemeinsam mit Wb 1 den Verteiler und den Druckschlauch zusammen und wartet dort auf Wb 3.

 

Nach Eintreffen von Wb 3 läuft er mit diesem zur Strahlrohrlinie.

Dort kuppeln beide gemeinsam den Druckschlauch und das Strahlrohr zusammen. Danach läuft Wb 2 zur Hürde, durchkriecht diese und läuft zur Startlinie zurück und schlägt Wb 4 ab.

 

Wettbewerber 3 hält die Kupplung des D – Druckschlauches an der Startlinie fest bis der Verteiler angekuppelt ist. Nach dem Abschlag durch Wb 1 läuft er mit dem D – Druckschlauch zum Verteiler, rollt ihn aus und kuppelt ihn am linken Ausgang des Verteilers an. Mit der anderen Kupplung läuft er zur Strahlrohrlinie, kuppelt dort diese gemeinsam mit Wb 2 an das Strahlrohr und bleibt dort bis zum Ende der Übung stehen.

 

Wettbewerber 4 läuft nach dem Abschlag durch Wb 2 zur Durch-führungslinie auf der rechten Seite der Bahn. Dort befinden sich 3 Ziele und 5 Tennisbälle. Mit den Bällen muss Wb 4 versuchen die Ziele vom Ständer zu werfen.

 

Für jedes getroffene Ziel gibt es eine Zeitgutschrift von 10 Sekunden.

 

Sind die Ziele getroffen bzw. die Bälle alle, läuft Wb 4 zur Startlinie zurück und schlägt Wb 5 ab.

 

Wettbewerber 5 und 6 laufen nach dem Abschlag durch Wb 4 zur Kübelspritze. Dort legen sie den D – Druckschlauch bis zur Durch-führungslinie aus. Der Druckschlauch wird dann vom Betreuer an die Kübelspritze gekuppelt. Das Strahlrohr ist bereits angekuppelt. Gemeinsam bekämpfen sie die 3 Ziele auf den verschiedenen Ständern. Sind die 3 Ziele gefallen,

läuft Wb 5 zur Startlinie zurück und die Zeit wird gestoppt.

 

Der Betreuer läuft mit den Wb 5 und 6 zur Kübelspritze und bedient diese. Sind die Ziele bekämpft läuft nur Wb 5 zur Ziellinie zurück.

 

Fehler :

  • Fehlstart Wiederholung
  • Fehlstart beim Wechsel 5 Sek.
  • Wb 2 nicht durch die Hürde 5 Sek.
  • am Verteiler nicht links gekuppelt 5 Sek.
  • Ziel nicht bekämpft je 5 Sek.
  • unsachgemäßer Umgang mit Geräten
  • (werfen, gegentreten ) 30 Sek.
  • unkameradschaftlicher Umgang 30 Sek.

 

5.5. 6 x 60m Staffellauf – Floriangruppe Gruppen unter 8 Jahre – 40 m !

Die Wettkampfbahn ist 60 m lang. Jeweils 3 Wb nehmen am vorderen bzw. hinteren Wechselbereich Aufstellung.

Nach dem Kommando „Zum Angriff vor“, führen die Wb folgende Tätigkeiten aus:

 

Wettbewerber 1

Wb 1 läuft zur ersten Hürde, legt den Staffelstab ab und überwindet diese. Staffelstab wieder aufnehmen und ab zur zweiten Hürde – durchkriechen. Beim Durchkriechen darf er den Staffelstab nicht verlieren!

Diese stehen bei 20 m bzw. 40 m in der Wettkampfbahn.

Im Wechselbereich hinter der Ziellinie übergibt er den Stab an Wb 2.

 

Wettbewerber 2

Wb 2 läuft, nachdem er den Staffelstab übernommen und Jfw - Jacke sowie Helm angezogen hat, die 60 m zum Wechselbereich ohne Hindernisse.

Dort übergibt er an Wb 3.

 

Wettbewerber 3

Wb 3 durchkriecht bzw. durchläuft, nachdem er den Staffelstab übernommen hat, das Hindernis. Dieses befindet sich bei 30 m in der Wettkampfbahn und ist ein 6 m langer Tunnel.

Läuft weiter zum Wechselbereich und übergibt den Stab an Wb 4.

 

Wettbewerber 4

Wb 4 läuft, nachdem er den Staffelstab übernommen hat zur Ablagefläche und nimmt dort einen D - Verteiler auf. Diesen nimmt er mit bis zur Start- und Ziellinie. Dort legt er den Verteiler ab übergibt den Staffelstab an Wb 5.

 

Wettbewerber 5

Wb 5 überwindet, nachdem er den Staffelstab übernommen hat, erst den Laufbalken bei 20 m und umrundet dann die Leiterwand bei 40 m. Auf dem Laufbalken sind mindestens 4 Schritte zu machen. Dieser ist 2,00 m lang und 0,20 m breit. Hinter der Ziellinie, im Wechselbereich angekommen übergibt er den Stab an Wb 6.

 

Wettbewerber 6

Wb 6 läuft, nachdem er den Staffelstab übernommen hat, zur „Einsatzstelle„ legt dort den Staffelstab auf den Ablageplatz und wirft dann die Decke über die Schuttmulde – alle 4 Ecken müssen abgedeckt sein. Er nimmt den Staffelstab wieder auf und läuft danach weiter zur Start- und Ziellinie. Überquert er diese wird die Zeit gestoppt.

 

Die Wettung erfolgt nach Zeit und Fehlern, pro Fehler 5 Strafsekunden.

Fehler:

  • Staffelstab an 1. Hürde nicht abgelegt,
  • Staffelstab nicht richtig übergeben,
  • Staffelstab in der Bahn verloren,
  • Hindernis nicht richtig überwunden,
  • Bekleidung nicht richtig angezogen, Wb 2 ohne Handschuh
  • Verteiler bzw. Decke nicht richtig benutzt,

 

Unsachgemäßer Umgang mit den Geräten bzw. unkameradschaftliches Verhalten werden jeweils mit 30 Strafsekunden belegt.

 

Meldebogen für den Kreisausscheid 2019 in Buchholz

 

Jugendfeuerwehr : _________________________

 

Amt / Gemeinde / Stadt : _________________________

 

Floriangruppe : unter 8 Jahre ( ) unter 10 Jahre ( )

 

Mannschaft :

 

Name Vorname Geb.- dat. Alter ( Ausweisnr. )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schiedsrichter :

 

Name Vorname Wettkampfdisziplin

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dieser schriftlichen Anmeldung der Mannschaft erkennt ihr die Ausschreibung für die Wettkämpfe zum Kreisausscheid 2019 an !

 

Die gültigen Mitgliedsausweise nicht vergessen !!!

Meldeschluss ist der 01.06.2018 – an den Kjfw bzw. stellv. Kjfw!

 

Ort, Datum, Träger des Brandschutzes Unterschrift Jfw

Ausschreibung 2019

(28.04.2019)

Kreisjugendfeuerwehr Prignitz

im Kreisfeuerwehrverband Prignitz e.V.

 

Ausschreibung zum Kreisjugendfeuerwehrtag

 

2019

Stand 28/04/2019

 

1. Allgemeines

Der Kreisjugendfeuerwehrtag 2019 findet am 15.06.2019 auf der„Festwiese“ am Lindenweg in Buchholz / Pritzwalk statt.

Die Ausrichtung des Kreisjugendfeuerwehrtages , seine Gestaltung und Organisation, erfolgt in Zusammenarbeit des KFV und dem Träger des Brandschutzes vor Ort.

 

Die Begrüßung der Teilnehmer und Eröffnung der Wettkämpfe findet um 08.30 Uhr statt.

Die Anmeldung beginnt um 07.30 Uhr und endet um 08.15 Uhr.

 

Ab 08.00 Uhr wird ein Frühstück gereicht – kostenpflichtig. Jede Gruppe kann sich unter der Tel. – Nr. 0173 / 1805871 ( Stefan Fuchs ) belegte Brötchen zum Frühstück bestellen bzw. die Kosten dafür erfragen.

 

2. Anmeldefrist

14 Tage vor dem Kreisjugendfeuerwehrtag endet die Anmeldefrist.

D. h. am 01.06.2019 müssen die Anmeldungen beim Kjfw vorliegen.

 

Adresse : Stefan Fuchs

Birkenweg Buchholz 12

16928 Pritzwalk

oder

fuchser64@ t-online.de

 

3. Teilnehmer

Die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften ist vom KFV Vorstand wie folgt festgelegt :

 

Floriangruppen : alle Gruppen aus dem Landkreis

 

AK I : eine Jungengruppe bzw. gemischte Gruppe je Amts-,

Gemeinde- oder Stadtfeuerwehr

 

AK II : eine Jungengruppe bzw. gemischte Gruppe je Amts-,

Gemeinde- oder Stadtfeuerwehr

 

Mädchengruppen : alle Gruppen aus dem Landkreis

 

AK I : Altersgruppe zwischen 10 und 14 Jahre

 

AK II : Altersgruppe bis 17 Jahre

 

Altersgruppe Veranstaltungsjahr - Geburtsjahr = Alter

 

AK I bis 14 Jahre 2019 - 2005 = 14

 

AK II bis 18 Jahre 2019 - 2001 = 18

 

Gruppenstärke : 6 Kinder bzw. Jugendliche bilden eine Gruppe,

2 Kinder bzw. Jugendliche – max. Reserve

 

Alle Starter in den Gruppen müssen bei der Anmeldung einen gültigen Ausweis der Deutschen Jugendfeuerwehr vorlegen. Jugendliche ab 16 Jahre zusätzlich ihren Personalausweis.

 

Zusätzlich, zu den Gruppen aus den Amts-, Gemeinde- und Stadtfeuer-wehren, können die Siegergruppen des Kjfw – Tages 2018 sowie eine Gruppe des Ausrichters 2019 an den Wettkämpfen teilnehmen.

 

Jede teilnehmende Jfw – Gruppe muss einen Wertungsrichter stellen!

Diese sind vorher anzumelden, evtl. auch an welcher Station ( Startliste )!

Bei der Anmeldung am Kjfw – Tag vor Ort, sind diese mit anzumelden!

 

4. Persönliche Ausrüstung

In die Wertung können nur Gruppen mit vollständiger Ausrüstung kommen.

Dazu gehören : Jugendfeuerwehrjacke,

Jugendfeuerwehrhose,

Jfw – Schutzhelm,

Jfw – Schutzhandschuh,

Schmalgurt – falls vorhanden,

festes Schuhwerk,

Sandaletten oder Stoffturnschuh sind nicht erlaubt.

 

Die Bestimmungen der UVV sind von allen Teilnehmern, Betreuern und Wertungsrichtern einzuhalten ( Bekleidung und Schuhwerk ).

 

5. Wettbewerbsdisziplinen

Zum Kreisjugendfeuerwehrtag 2019 werden folgende Übungen bewertet:

 

5.1 Erste Hilfe

5.2 Stiche und Bunde / Knotenstafette

5.3 6 x 60 m Staffellauf

5.4 Gruppenstafette – wird 2019 nicht durchgeführt

5.5 Löschangriff – nass

 

Bei Punktgleichheit in der Gesamtauswertung zählt die bessere Platzierung in der Disziplin – Löschangriff nass!

 

5.1 Erste Hilfe Stand 28.04.2018

Diese Station wird von Jugendfeuerwehrwarten betreut.

Die Gruppe teilt sich, 3 Wettbewerber (Wb) lösen 10 schriftliche Fragen und die anderen 3 Wb arbeiten eine praktische Übung ab.

 

Es können mehrere Antworten richtig sein. Punkte gibt es nur für richtige Antworten (kein Abzug bei falscher Antwort).

Die Punkte aus Fragen und Übung ergeben die Gesamtpunktzahl.

 

Die Zeit für diese Station ist auf 5 Minuten begrenzt.

 

5.2 Stiche und Bunde / Knotenstafette Stand 28.04.2019

An der Durchführungslinie ist ein Knotengestell mit zwei Feuerwehrleinen

aufgebaut, des weiteren befindet sich dort ein C- Strahlrohr mit angekuppelten

C- Schlauch.

An der Startlinie liegen zwei Feuerwehrleinen.

Der Abstand der Start- und Durchführungslinie beträgt 10 m.

 

Die Knoten für die AK 2 werden ausgelost ! ( Wb=Wettbewerber )

 

Nach dem Startzeichen nimmt Wb 1 eine Feuerwehrleine auf und läuft mit Wb 2

zur Durchführungslinie, dort bindet Wb 1 an Wb 2 den Rettungsknoten. Gebunden wird der Pfahlstich. Zur Sicherung der Restleine wird ein Spieren-stich gebunden.

Danach läuft Wb 1 zur Startlinie zurück und schlägt Wb 3 an.

 

Wb 3 nimmt eine Feuerwehrleine auf und läuft mit Wb 4 zur Durchführungs-linie und bindet den doppelten Ankerstich mit halben Schlag am Strahlrohr wobei Wb 4 Hilfestellung gibt, jedoch nicht beim Knoten binden hilft.

Der Ankerstich muss über beide Kupplungen ( Schlauch und Strahlrohr )

gebunden werden.

Nach dem Anlegen des Knoten läuft Wb 3 zur Startlinie und schlägt Wb 5 an.

 

Wb 5 und Wb 6 laufen zum Knotengestell.

Wb 5 bindet einen Zimmermannsstich und Wb 6 einen Kreuzknoten.

 

Alle Knoten müssen sichtbar richtig sein. Bei eventuellen Fragen gehen der Wertungsrichter und der Gruppenführer gemeinsam vor.

 

Die Knoten werden gebunden bzw. gestochen, nicht gelegt !

 

Anzugsordnung : Jfw – Jacke und Hose, Koppel und Helm, keine Handschuhe,

 

Fehlerbewertung:

  • falscher Knoten 15 Sekunden
  • zu früh gestartet 5 Sekunden
  • nicht gebundener Knoten 30 Sekunden
  • Leinenbeutel nicht in Richtung
    des C - Druckschlauches 10 Sekunden
  • Knoten gelegt nicht gebunden 15 Sekunden
  • unkameradschaftliches Verhalten Disqualifizierung

 

5.3 6 x 60 m Staffellauf Stand 28.04.2019

Die Wettkampfbahn ist 60 m lang. Jeweils 3 Wettbewerber ( Wb ) nehmen am vorderen bzw. hinteren Wechselbereich Aufstellung.

Nach dem Kommando „ Zum Angriff vor “, führen die Wb folgende

Tätigkeiten aus :

 

Wettbewerber 1

Wb 1 startet mit dem Staffelstab in der Hand (ein D – Strahlrohr) und durchläuft die erste 60 m Bahn ohne Hindernisse. Hoch- oder Tiefstart ist möglich.

Im Wechselbereich hinter der Ziellinie übergibt Wb 1 den Staffelstab an Wb 2.

 

Wettbewerber 2

Wb 2 übernimmt im Wechselbereich den Staffelstab von Wb 1 und läuft bis zum Knotengestell in der Mitte der 2. Bahn. Der Staffelstab wird an den vorgegebenen Ablageplatz gelegt. Am Gestell befinden sich 3 Feuerwehrleinen. Mit diesen Leinen bindet Wb 2 einen Kreuzknoten, einen doppelten Ankerstich und einen Zimmermannsstich. Sind diese Knoten gebunden, nimmt er den Staffelstab wieder auf, läuft zur Ziellinie und übergibt das Strahlrohr an Wb 3.

 

Wettbewerber 3

Wb 3 übernimmt im Wechselbereich den Staffelstab von Wb 2, läuft bis zum Tunnel und durchkriecht bzw. durchläuft diesen. Er läuft weiter bis zur Ziellinie und übergibt dahinter den Staffelstab an Wb 4.

 

Wettbewerber 4

Wb 4 übernimmt im Wechselbereich den Staffelstab von Wb 3. In seiner Bahn befindet sich für die AK I die kleine Leiterwand und für die AK II die große Leiterwand. Vor der Leiterwand wird der Staffelstab an den vorgegebenen Ablageplatz ( unter der Leiter ) gelegt. Zum Übersteigen der Leiterwand müssen rauf wie runter alle Sprossen betreten ( die oberste Sprosse mit Hand berührt ) werden. Der Staffelstab wird wieder aufgenommen und von dort weiter zur Ziellinie. Im Wechselbereich dieser wird der Staffelstab an Wb 5 übergeben.

 

Wettbewerber 5

Wb 5 übernimmt im Wechselbereich den Staffelstab von Wb 4. In seiner Bahn befindet sich für die AK I das Laufbrett und für die AK II der Laufbalken. Dieses Laufbalken muss mit mindestens 3 Schritten überwunden werden.

Hinter der Ziellinie übergibt Wb 5 den Staffelstab an Wb 6.

Wb 5 bedient die Kübelspritze. Diese steht in der Nähe der Startlinie je nach Windrichtung und Windstärke.

 

Wettbewerber 6

Wb 6 übernimmt im Wechselbereich den Staffelstab von Wb 5, läuft mit Wb 5 zur Kübelspritze, entnimmt den doppelt gerollten 5 m D – Schlauch, legt diesen aus und kuppelt den D – Schlauch und das D – Strahlrohr ( den Staffelstab) an die Kübelspritze. Wb 5 pumpt und Wb 6 bekämpft das Ziel ( ein Ständer mit entsprechenden Gegenstand ). Ist das Ziel gekämpft, legt Wk 6 das D – Strahl-rohr ( den Staffelstab ) ab und läuft zur Ziellinie. Wb 5 bleibt an der Kübel-spritze stehen. Die Zeit wird gestoppt. Seite 5 von 12

 

5.3 6 x 60 m Staffellauf - Fehlerbewertung Stand 28.04.2019

Staffelstab vor der Ziellinie nicht im Wechselbereich übergeben

und somit Fehlstart des nächsten Wb je 5 Sek.

 

Knoten falsch gebunden je 15 Sek.

 

Knoten nicht gebunden je 30 Sek.

 

Tunnel nicht durchkrochen / nicht durchlaufen 10 Sek.

 

Balken falsch überwunden – weniger 3 Schritte 10 Sek.

 

Leiterwand falsch überwunden 10 Sek.

 

Wb 2 und 4 Staffelstab falsch abgelegt je 5 Sek.

 

Wb – alle Bekleidung falsch angezogen ( Jacke, Helm, Handschuhe) je 5 Sek.

Wb 2 ohne Handschuhe !!!

 

Wb 5 legt den D – Schlauch aus 10 Sek.

 

Wb 6 bedient die Kübelspritze 10 Sek.

 

je nicht bekämpftes Ziel 15 Sek.

 

unsachgemäßer Umgang mit den Geräten,(werfen,gegentreten ) 30 Sek.

 

unkameradschaftliches Verhalten Disqualifizierung

 

5. 4 Gruppenstafette Ausgabe 02 / 2018

Wettbewerbsbahn:

 

Die Wettkampfbahn für die Gruppenstafette ist ca. 70 m lang und 8 m breit.

 

Die Startlinie beginnt an der linken Begrenzung und ist 6,5 m breit. Auf gleicher Höhe setzt sie sich als Ziellinie, 1,5 m breit, bis zur rechten Begrenzung der Wettkampfbahn fort.

 

Die Ziellinie wird begrenzt durch zwei gut sichtbare Pfähle oder Ständer.

 

Die Verteilerlinie ist von der Start- und Ziellinie 19 m entfernt, die Strahl-rohrlinie 38 m. Die beiden Hürden, rechts für die Knoten und links zum Durchkriechen, stehen 50 m entfernt von der Start- und Ziellinie.

 

64 m von der Start- und Ziellinie entfernt steht die Kübelspritze in der Bahnmitte, gefüllt mit 10 l Wasser.

 

Je nach Wetterbedingungen befindet sich die Angriffslinie 3 m entfernt vom Standort der Kübelspritze. Weitere 3 m entfernt befinden sich die drei Ziel-ständer. Diese können unterschiedlich hoch sein und stehen 2 m voneinander entfernt.

 

Wettbewerbsgeräte:

 

Vor der Startlinie sind folgende Geräte in beliebiger Reihenfolge bereitzustellen:

 

  • 1 doppelt gerollter B – Druckschlauch, 20 m + / - 1 m

  • 1 doppelt gerollter C – Druckschlauch, 20 m + / - 1 m

  • 1 doppelt gerollter D – Druckschlauch, 2,5 m + / - 0,125 m

  • 1 Verteiler B – CBC,

  • 1 C – Strahlrohr,

  • 1 D – Strahlrohr,

  • 1 Decke (~ 2,0 x 1,5 m) und 1 Koppel


Vor dem Start:

 

Nach dem Aufruf richtet die Mannschaft ihre Geräte her. Das Abstellen der Geräte an der Startlinie kann in beliebiger Reihenfolge erfolgen. Die Geräte dürfen vor der Startlinie nicht gekuppelt sein.

 

Nach der Vorbereitung nehmen die Wettbewerber vor der Startlinie in beliebiger Reihenfolge Aufstellung. Vor dem Start dürfen keine Geräte berührt werden.

 

Nach dem Start: Kommando „ Zum Angriff vor ! “

 

Wettbewerber 1:

Wb 1 nimmt einen B - Druckschlauch auf und rollt diesen bis zum Verteiler aus. Die eine Kupplung legt er an der Startlinie ab, mit der anderen läuft er bis zur Verteilerlinie. Mit Wb 2 kuppelt er dort den B - Druckschlauch und den Verteiler zusammen, läuft danach zur Startlinie zurück und schlägt Wb 3 ab.

 

Wettbewerber 2:

Wb 2 nimmt den Verteiler und das C - Strahlrohr auf, läuft nach vorn, kuppelt an der Verteilerlinie mit Wb 1 den B - Druckschlauch am Verteiler an und nimmt dort Aufstellung. Nach Eintreffen von Wb 3 läuft er mit diesem zur Strahlrohrlinie. Dort kuppeln beide gemeinsam das C - Strahlrohr an den C - Druckschlauch. Danach läuft er weiter nach vorn, durchkriecht die Hürde, läuft zur Startlinie zurück und schlägt Wb 4 durch das Betreten der Decke ab. Fällt die Hürde beim Durchkriechen um, ist sie wieder von Wb 2 aufzurichten.

 

Wettbewerber 3:

Wb 3 hält die Kupplung des B - Druckschlauches an der Startlinie fest bis der Verteiler angekuppelt ist. Nach dem Abschlag durch Wb 1 nimmt er den C - Druckschlauch auf, läuft zum Verteiler, rollt den C - Druckschlauch aus und kuppelt diesen als 1. Rohr am Verteiler an. Mit der anderen Kupplung läuft er mit Wb 2 zur Strahlrohrlinie, kuppelt dort mit diesem gemeinsam C - Strahlrohr und Druckschlauch an und nimmt mit diesem Aufstellung. Nach Übergabe des C - Strahlrohres an Wb 6 läuft er zur Kübelspritze und bedient diese.

 

Wettbewerber 4:

Wb 4 breitet nach dem Start von Wb 3 die Decke an der Startlinie aus und legt auf dieser Jfw - Schutzhelm und das Koppel neben sich auf der Decke ab. Wb 4 liegt ausgestreckt, parallel zur Startlinie, auf der Decke. Mit Betreten der Decke durch Wb 2 legt er die neben ihm abgelegten Ausrüstungsgegenstände an, läuft zur rechten Hürde und bindet mit den dort befindlichen Feuerwehrleinen einen Mastwurf, einen Zimmermannsschlag und einen Kreuzknoten.

Bei Ankunft an der Hürde müssen Helm und Koppel richtig angezogen sein. Die Reihenfolge der Knoten ist beliebig. Danach läuft er zurück und schlägt Wb 5 oder Wb 6 ab.

 

Wettbewerber 5:

Wb 5 begibt sich nach dem Start von Wb 4 zur Startlinie, nimmt das D - Strahl-rohr und den D - Druckschlauch auf. Diese dürfen noch nicht zusammenge-kuppelt sein. Nach dem Abschlag durch Wb 4 startet er gemeinsam mit Wb 6 zur Kübelspritze. Dort kuppelt er den D - Druckschlauch und das Strahlrohr an die Kübelspritze an, kann vorpumpen und begibt sich dann zur Angriffslinie um die 3 Ziele zu bekämpfen während Wb 3 die Kübelspritze bedient.

 

Wettbewerber 6:

Wb 6 begibt sich nach dem Start von Wb 4 zur Startlinie, startet gemeinsam mit Wb 5 zur Kübelspritze, umrundet diese und läuft weiter zum Wb 3. Dort übernimmt er das Strahlrohr und stellt sich an der Strahlrohrlinie auf. Das C- Strahlrohr darf beim Wechsel nicht herunterfallen.

Sind alle 3 Zielgegenstände mit dem Wasserstrahl von ihrer Auflage entfernt, läuft Wb 5 zurück.

Die Zeitnahme erfolgt, wenn Wb 5 die Ziellinie überquert. Überläuft ein anderer als Wb 5 die Ziellinie, wird dieses mit 30 Strafsekunden bewertet.


5.4 Gruppenstafette – Fehlerbewertung Stand 02 / 2018

Fehlerbewertung:

 

  • Startaufstellung Wb 1 – 3 nicht an der Startlinie je 5 Sek.
  • Startaufstellung Wb 4 – 6 nicht an der
  • Bereitstellungslinie je 5 Sek.
  • Wb 1 / 2 Fehlstart Wiederholung
  • Wb 1 / 2 2. Fehlstart Disqualifizierung
  • Fehlstart einzelner Wb 5 Sek.
  • Wb Bekleidung nicht richtig angelegt je 5 Sek.
  • keine Handschuh - außer Wb 4 je 5 Sek.
  • Wb 1 und Wb 2 nicht gemeinsam gekuppelt 5 Sek.
  • Wb 2 ist nicht durch die Hürde gekrochen 5 Sek.
  • Wb 2 Hürde nicht wieder aufgestellt 10 Sek.
  • C – Druckschlauch nicht 1. Rohr gekuppelt 5 Sek.
  • Wb 2 hat die Decke nicht betreten/angeschlagen 5 Sek.
  • Wb 3 hat die 1. B – Kupplung nicht gehalten 5 Sek.
  • Wb 2 und Wb 3 nicht gemeinsam gekuppelt 5 Sek.
  • Jfw – Helm und Koppel liegen nicht neben Wb 5 Sek.
  • Wb 4 Helm oder Koppel nicht richtig angelegt
  • (Kinnriemen muss richtig sitzen ) je 5 Sek.
  • Knoten falsch gebunden 15 Sek.
  • Knoten nicht gebunden 30 Sek.
  • Wb 5 hat D - Strahlrohr und Schlauch vor dem
  • Abschlag zusammengekuppelt 5 Sek.
  • Wb 6 hat die Kübelspritze nicht umrundet 25 Sek.
  • C – Strahlrohr bei Übergabe runtergefallen 5 Sek.
  • Angriffslinie übertreten 10 Sek.
  • Ziel nicht bekämpft – 3 Ziele je 10 Sek.
  • Ziellinie durch anderen Wb überquert 30 Sek.
  • unsachgemäßer Umgang mit den Geräten 30 Sek.
  • unkameradschaftliches Verhalten Disqualifizierung

 

5.5 Löschangriff – nass Stand 28.04.2019

Für diesen Wettbewerb nutzt jede Gruppe ihr eigenes Material inkl. der Tragkraftspritze. Benutzt wird nur Standard – Material!

Es gibt nur einen Startversuch. Technische Defekte müssen im Einzelfall geprüft und bewertet werden.

Steht die TS auf der Platte, darf sie nicht mehr gestartet werden – 30 Sek. Strafe!

Gestartet wird die TS nur über Reißleine bzw. Hebel – Elektrostart

 

Mannschaft : - 6 Kinder bzw. Jugendliche und der Maschinist

 

Benötigtes Material : - Tragkraftspritze

  • 1 B – Druckschlauch 20 m + / - 1 m

  • 4 C – Druckschlauch 20 m + / - 1 m

  • 1 Verteiler B – CBC

  • 2 CM – Strahlrohre

  • 2 Sauglängen a 1,60 m

  • 1 Saugkorb

  • 3 Kupplungsschlüssel

 

Die Saugleitung ist bei der AK I komplett zusammengekuppelt, wird so von den Wettkämpfern zur TS getragen und vom Maschinisten angekuppelt.

 

Bei der AK II ist nur der Saugkorb angekuppelt. Die Wettkämpfer kuppeln die Saugleitung zusammen und kuppeln diese an die TS.

 

Der Maschinist bedient bei der AK II nur die TS– kuppelt nicht mit!

 

Die Geräte dürfen nicht über das Holzpodest 2 x 2m hinausragen! Die Saugleitung darf gekuppelt nicht mehr als eine Sauglänge über das Podest liegen.

 

Die Kupplungen der Schläuche und Armaturen dürfen sich nicht berühren. Ein Blatt Papier sollte dazwischen geschoben werden können.

 

Der Druckminderer und der B – Schlauch werden von einem Wertungsrichter an die TS gekuppelt.

 

Der Auf und Abbau der Wettkampfgeräte kann von nicht startenden Kameraden unterstützt werden. Max. 5 Minuten stehen für den Aufbau zur Verfügung.

 

Der Verteiler muss angekuppelt von 2 Wettkämpfern getragen werden!

 

Die Startlinie befindet sich 10 m rechts des Podestes bzw. 10 m vor dem Podest. Gestartet wird geschlossen, alle Wettkämpfer stehen an einer Linie.

 

Nach Beendigung des Löschangriffes müssen alle Sauglängen noch zusammen halten.

 

Die Zielvorrichtung besteht aus einem gefüllten 5 Liter Behältern auf einem Ständer – zwei pro Wettkampfbahn.

 

Der Wasserbehälter wird während des Wettkampfes nicht nachgefüllt.

 

Die Zeit wird gestoppt, wenn der 2. Behälter vom Ständer fällt.

Die Kontrolle von Aufbau und Druckminderer wird von dem Wertungsrichter und dem Gruppenführer durchgeführt.

 

Eingaben können bis max. 15 Minuten nach dem Wettkampf schriftlich beim Hauptwettkampfgericht eingereicht werden. Diese werden dann unverzüglich bearbeitet.

 

Wettkämpfer ohne gültigen Mitgliedsausweis der Deutschen Jugendfeuerwehr sind nicht startberechtigt.

 

5.5 Löschangriff – nass / Fehlerbewertung Stand 28.04.2019

  • TS auf dem Podest vor dem Wettkampf gestartet 30 Sek.
  • Zeit zum Aufbau von 5 Minuten überschritten Fehlversuch
  • keine vorgeschriebene Anzugsordnung beim Start je 5 Sek.
  • Verteiler nicht mit 2 Wettkämpfern getragen Fehlversuch
  • Verteiler nicht richtig gekuppelt ( 1. Rohr links ) 5 Sek.
  • Feuerwehrgeräte über die Schulter getragen Fehlversuch
  • Maschinist führt andere Tätigkeiten durch ( AK II ) 10 Sek.
  • am Strahlrohr nur ein Wettkämpfer – bei Wasserabgabe 10 Sek.
  • Übertreten der Angriffslinie 10 Sek.
  • Ziel nicht bekämpft 10 Sek.
  • die Wettkämpfer bekämpfen 2. Ziel 10 Sek.
  • unvollständige Erfüllung der Wettbewerbsdisziplin
  • (unvollständiger Aufbau für diese Übung ) Fehlversuch
  • nach Beendigung des Wettkampfes fällt die Saugleitung auseinander 10 Sek.
  • mehr Wettkämpfer als vorgeschrieben ( 6 + Ma. ) Fehlversuch
  • 1. Frühstart – Abbruch und dann Neustart
  • 2. Frühstart – Fehlversuch
  • unsachgemäßer Umgang mit den Geräten 30 Sek.
  • unkameradschaftliches Verhalten Disqualifizierung

 

Stefan Fuchs

Kjfw

 

Meldebogen für den Kreisausscheid 2019 in Buchholz

Jugendfeuerwehr :

 

Amt / Gemeinde / Stadt :

 

AK 1 ( ) AK 2 ( ) Jungen

AK 1 ( ) AK 2 ( ) Mädchen

 

Mannschaft :

 

Name Vorname Geb.- dat. Alter Ausweisnr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schiedsrichter :

 

Name Vorname Wettkampfdisziplin

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dieser schriftlichen Anmeldung der Mannschaft erkennt ihr die Ausschreibung für die Wettkämpfe zum Kreisausscheid 2019 an !

 

Die gültigen Mitgliedsausweise nicht vergessen !!!

Meldeschluss ist der 01.06.2019 – an den Kjfw!

 

Ort, Datum, Unterschrift Jfw